EMG 2015

Positive Bilanz der Makkabi-Spiele

Der israelische Botschafter in Deutschland hat eine positive Bilanz der 14. European Maccabi Games gezogen. Am letzten Tag der größten jüdischen Sportveranstaltung Europas sagte Yakov Hadas-Handelsman der Jüdischen Allgemeinen: »Dieses große Sportereignis brachte den Sportlern, Zuschauern und Berlinern sehr viele emotionale Momente.«

Gleichzeitig dürften aber die antisemitistischen Vorfälle am Rande der Spiele nicht vergessen werden, betonte der Botschafter: »Antisemitismus, wo immer er auftritt, ist beschämend. In Deutschland ist er unerträglich. Abgesehen von diesen Zwischenfällen waren die Makkabi-Spiele mit schönen Begegnungen und freudigen Erlebnissen verbunden.«

Vertrauen Die Maccabi Games fanden erstmals in Deutschland statt. 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs und der Schoa und 50 Jahre nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und Israel wurden diese von vielen als besonderes Zeichen des Vertrauens gewürdigt. ja/epd

Programm

Kleine Großstadtdektive, ein musikalischer Golem und Gespräche: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 5. bis zum 12. März

 03.03.2026

Berlin

Zentralrat der Juden: Das Ende des Mullah-Regimes liegt in unserem nationalen Interesse

Zentralratspräsident Josef Schuster sieht in den militärischen Angriffen der USA und Israels auf den Iran die Chance, das Mullah-Regime endlich zu beenden

von Jürgen Prause  02.03.2026

WIZO

Venedig am Neckar

Purim, Frauentag und gutes tun: der erste Maskenball in Stuttgart

von Brigitte Jähningen, Helmut Kuhn  02.03.2026

Zwiespalt

Purim-Fest in Deutschland unter dem Eindruck des Iran-Krieges

Feiern oder nicht? Purim ist ein fröhliches und ausgelassenes Fest. Gemeinden in Deutschland gehen mit Blick auf Nahost damit unterschiedlich um - zuweilen werden auch Feiern abgesagt

von Leticia Witte  02.03.2026

Verhandlung

Berufungsprozess nach antisemitischem Angriff

In Berlin beginnt am Donnerstag die Berufungsverhandlung nach dem antisemitischen Angriff auf den jüdischen Studenten Lahav Shapira

 02.03.2026

Köln

Jüdischer Karnevalsverein nimmt gestrandete Israelis auf

Nach dem Ausbruch des Iran-Krieges wussten sie nicht mehr, wie sie zurück nach Israel kommen sollten - Flüge wurden gestrichen. Nun beherbergen Kölner Karnevalisten fünf Israelis. Erst einmal auf unabsehbare Zeit

 02.03.2026

Jugendkongress 2026

Sollten Juden heute für Deutschland kämpfen?

Lange galt die Frage nach einer Wehrpflicht als abgehakt. Doch seit der Reform des Wehrdienstgesetzes wird sie auch unter jungen Jüdinnen und Juden wieder kontrovers diskutiert – so auch an diesem Wochenende beim Jugendkongress

von Mascha Malburg  02.03.2026

Jugendkongress 2026

»Wir wurden hier aufgefangen«

Ronja Nayeri war als Sprecherin des iranischen Jugendverbandes »Ayande« auf dem Jüdischen Jugendkongress, als Israel den Iran angriff. Ein Gespräch über ein Wochenende zwischen Sorgen, Freude und Solidarität

von Mascha Malburg  02.03.2026

Porträt der Woche

»Es ist schön, jüdisch zu sein«

Julia Markhovski wuchs zweisprachig auf und fand ihre Identität

von Eugen El  01.03.2026