Frankfurt/Main

Neuer Gemeinderat gewählt

Gemeinderatswahl in Frankfurt/Main Foto: Rafael Herlich

Am vergangenen Sonntag hat die Jüdische Gemeinde Frankfurt/Main einen neuen Gemeinderat gewählt. Von den 23 zur Wahl stehenden Kandidaten sind 17 in den Gemeinderat bestimmt worden.

Marc Grünbaum, Salomon Korn, Harry Schnabel, Leo Latasch, Alon Meyer, Andrei Mares, Benjamin Bloch, Rachel Heuberger, Aviva Goldschmidt, Cornelia Maimon-Levi, Miroslav Lisserman und Boris Milgram wurden wiedergewählt.

Miriam Adlhoch, Roman Kuperschmidt, Orna von Fürstenberg, Alla Spanz und Michael Bakhchiev sind zum ersten Mal im Gemeinderat vertreten.

Vorsitzender Die konstituierende Sitzung ist für den 14. Juli anberaumt. Auf ihr werden der Vorsitzende der Gemeinde, sein Stellvertreter sowie die Anzahl der Vorstandsmitglieder und schließlich der Vorstand selbst gewählt.

Von den insgesamt 5512 Wahlberechtigten der Jüdischen Gemeinde haben 1249 Mitglieder ihre Stimme abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 22,66 Prozent.

Der Gemeinderat besteht aus 17 Mitgliedern und wird alle vier Jahre gewählt. Gemeinderat und Vorstand sind für die inhaltliche Ausrichtung und die Arbeit der Gemeinde sowie zahlreiche repräsentative Aufgaben innerhalb privater und städtischer Institutionen verantwortlich. ja

Alan Meltzer

»Die Demokratie ist robust«

Am 4. Juli werden die USA 250 Jahre alt. Ein Gespräch mit dem Chargé d’Affaires der amerikanischen Botschaft in Berlin, über Freiheit, Kritik und Hoffnung

von Katrin Richter  03.07.2026

Thüringen

Achava-Festspiele: Dialog zwischen Religionen und Kulturen

Die Achava-Festspiele gehen mit mehr als 80 Veranstaltungen in ihre zwölfte Ausgabe. Neben Konzerten umfasst das Programm Ausstellungen, Filme, Vorträge, interreligiöse Begegnungen sowie Angebote für Familien und Schulen

 02.07.2026

Sport

Maccabiah Chai!

170 Athletinnen und Athleten sind in Israel beim größten jüdischen Sportevent – Wir stellen Ihnen sechs vor

von Katrin Richter, Helmut Kuhn  01.07.2026

Sachsen-Anhalt

»Eine offene Tür ist unsere Antwort«

Landesverbands-Geschäftsführerin Rimma Fil über wachsenden Antisemitismus, Sorgen vor der Landtagswahl und den festen Willen der jüdischen Gemeinden, sichtbar zu bleiben

von Christine Schmitt  01.07.2026

Verlegung

Magdeburg erhält 900. Stolperstein

Seit 2007 wird in Magdeburg mit Stolpersteinen an Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Die nunmehr 47. Verlegung wurde auf zwei Tage verteilt

 01.07.2026

Kommentar

»Eigentlich habe ich noch nie mit einem Juden gesprochen«

Als Antisemitismusbeauftragter jüdisch zu sein ist kein Manko. Im Gegenteil: Es braucht an deutschen Universitäten mehr jüdische Beauftragte

von Guy Katz  30.06.2026

Meinung

Maccabiah ist gelebte Selbstbehauptung

Gerade jetzt ist es für jüdische Sportler wichtig, in Israel Kraft zu tanken. Es geht nicht nur um Sport, sondern auch um Selbstbehauptung und ein tieferes Verständnis für das Land

von Alon Meyer  30.06.2026

Aufruf

Jüdische Hochschullehrer fordern besseren Schutz gegen Antisemitismus

Hochschulen können ihre jüdischen Studierenden und Lehrenden nicht ausreichend gegen Antisemitismus schützen. Das NJH will das ändern und fordert unter anderem die Möglichkeit zur Exmatrikulation von Störern

 30.06.2026

Forschung

Historiker Gerber: Erinnerung an Holocaust verschwindet

Der Leipziger Historiker Jan Gerber wendet sich gegen ein kontinuierliches Verschwinden der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der Schoa. Der Tod der letzten Zeitzeugen ist für ihn dabei nicht entscheidend

von Volker Hasenauer  29.06.2026