Oldenburg

Neue Ermittlungsansätze nach Brandanschlag auf Oldenburger Synagoge

ZDF-Moderator Rudi Cerne im Studio der Sendung »Aktenzeichen XY ... ungelöst« Foto: picture alliance/dpa

Die Polizei hat neue »vielversprechende« Ermittlungsansätze, um den Brandanschlag auf die Oldenburger Synagoge aufzuklären. Nachdem die TV-Serie »Aktenzeichen XY... Ungelöst« am Mittwochabend über den Anschlag Anfang April vergangenen Jahres berichtete, seien »Hinweise im bislang unteren zweistelligen Bereich« eingegangen, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

In der Sendung waren das Überwachungsvideo mit dem Wurf eines Brandsatzes sowie Bilder des Tatverdächtigen aus einem Regionalzug von Oldenburg nach Delmenhorst gezeigt worden. Die Ermittlungsgruppe werte die eingegangenen Hinweise nun aus, hieß es. Um die Ermittlungen nicht zu gefährden, könnten zur Art und Qualität der Hinweise keine weiteren Auskünfte gegeben werden.

Ein Unbekannter hatte einen Brandsatz gegen die massive Tür des Gebetshauses in der Leo-Trepp-Straße geworfen. Das Feuer konnte von einem Hausmeisterteam eines benachbarten Gebäudes schnell gelöscht werden und richtete nur leichten Schaden an. Verletzt wurde niemand.

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Die Polizei wies darauf hin, dass die Sendung noch in der ZDF-Mediathek abgerufen werden kann. Hinweise nehme die Ermittlungsgruppe unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegen. epd

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