Geschichte und Gegenwart

Jüdisches Museum Berlin tourt mit Bus durch Niedersachsen

Hetty Berg, Direktorin des Jüdischen Museums Berlin Foto: picture alliance/dpa

Das Jüdische Museum Berlin (JMB) ist vom 5. bis 9. Juni mit seiner neuen mobilen Ausstellung zu Oberschulen in Niedersachsen unterwegs. In aktualisierter Form setzt das Museum damit seine bereits seit 2007 veranstalteten Touren fort, wie das Museum am Dienstag ankündigte.

Zu dem Projekt gehören Exponate, Tafeln mit Erklärtexten, Vitrinen, Tablets und Bildschirme. Im Unterricht soll es dann um jüdische Geschichte und Gegenwart aus jüdischer Perspektive gehen.

Besuch »Jeder Schüler und jede Schülerin in Deutschland sollte mindestens einmal das Jüdische Museum Berlin besucht haben, bevor er oder sie die Schule beendet hat«, begründete JMB-Direktorin Hetty Berg das Projekt, das der Gründungsdirektor des Museums, W. Michael Blumenthal, auf den Weg gebracht hatte.

Bis Ende 2022 hatte das mobile Museum alle 16 Bundesländer mehrfach bereist, bundesweit über 600 weiterführende Schulen und weitere Orte besucht und dabei rund 76.000 Kinder und Jugendliche erreicht. kna

Berlin

Merz: Jüdisches Leben so bedroht wie lange nicht mehr

Das Präsidium der CDU tagte am Montag in den Räumen der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin und verabschiedete einen Beschluss gegen Antisemitismus. Kanzler Merz machte zuvor deutlich, warum das wichtig ist

von Detlef David Kauschke  04.05.2026 Aktualisiert

Frankfurt am Main

Marek Lieberberg wird 80 – Ein Leben für die große Bühne

Kaum ein anderer hat die Live-Musiklandschaft in Deutschland über Jahrzehnte so geprägt wie der jüdische Konzertveranstalter aus Frankfurt

 04.05.2026

Glosse

Wie wird man ein anständiger Antisemit? Tipps und Tricks für Judenhasser

Eine Handreichung

von Daniel Neumann  03.05.2026

Meinung

Wir haben ein Problem – und wir müssen endlich darüber reden

Ein Weckruf über verfehlte Migration, ausländische Einflussnahme und das ohrenbetäubende Schweigen der »Progressiven«

von Jacques Abramowicz  02.05.2026

Geburtstag

Andreis Glück

Der Schoa-Überlebende Andrei Moiseenkow wird 100 – Weimar feiert seinen Ehrenbürger

von Helmut Kuhn  01.05.2026

Porträt

An der Basis

Lea Rosenberg setzt sich beim Paritätischen Wohlfahrtsverband für Geflüchtete ein

von Gerhard Haase-Hindenberg  01.05.2026

Jüdische Gemeinden

Das neue angstvolle »Normal«

Wie haben sich der 7. Oktober 2023 und die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten ausgewirkt? Der neue Lagebericht des Zentralrats der Juden in Deutschland

von Katrin Richter  01.05.2026

Berlin

CDU-Präsidium tagt in Chabad-Synagoge

Die Parteispitze will damit ein Zeichen setzen

 01.05.2026

Berlin

Tanzen, trotz allem

Der Israeltag am Wittenbergplatz setzte ein Zeichen der Solidarität, der Lebensfreude – aber auch der Sorge

von Christine Schmitt  30.04.2026