Magdeburg

Jüdischer Kalender für 5785 in Sachsen-Anhalt veröffentlicht

Foto: IMAGO/Depositphotos

Der Landesverband Jüdischer Gemeinden in Sachsen-Anhalt hat den jüdischen Jahreskalender für das kommende Jahr 5785 (nach gregorianischer Zeitrechnung 2024/2025) veröffentlicht. Der Kalender erscheine zu Rosch Haschana. Er ist aber bereits jetzt digital abrufbar, wie die Staatskanzlei in Magdeburg mitteilte.

In der Landesverwaltung werde der Kalender umfangreich verteilt und solle Wissen zum Judentum und zum jüdischen Leben vermitteln, hieß es. In diesem Jahr rücke er verschiedene Städte in Israel in den Mittelpunkt.

In seinem Grußwort nahm Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) Bezug auf die steigende Zahl antisemitischer Vorfälle in Deutschland. »Schutz und Sicherheit der jüdischen Gemeinschaft hat für uns als Landesregierung höchste Priorität«, schrieb der Regierungschef.

Laut und deutlich

Alle Teile der Gesellschaft müssten den Kampf gegen Antisemitismus intensivieren, sich laut und deutlich positionieren und für ein friedliches Miteinander einstehen.

Zudem erinnerte er an den bevorstehenden fünften Jahrestag des rechtsextremen und antisemitischen Terrorangriffs in Halle vom 9.
Oktober 2019. Mit Blick auf die Einweihung der neuen Synagogen in Dessau-Roßlau und Magdeburg schrieb Haseloff weiter, dass diese nun der jüdischen Gemeinschaft im Land als neue Zentren für ihr religiöses und soziales Leben dienten.

Das große Interesse an den Einweihungen und die seitdem zahlreich durchgeführten Besichtigungen zeigten, welche Bedeutung die Fertigstellung der Bauprojekte für die Sichtbarkeit jüdischen Lebens im Land habe, betonte Haseloff. epd

Der Jüdische Kalender 5785 kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Dresden

Stimme der Aufklärung

Die 90-jährige Schoa-Überlebende Renate Aris erhält für ihr Engagement als Zeitzeugin das Bundesverdienstkreuz

 15.03.2026

Berlin

Signale am Gleis 17

Aktivisten möchten aus dem ehemaligen Bahnwärterhaus eine Info-Werkstatt zur Schoa machen

von Christine Schmitt  15.03.2026

Porträt

Im Einsatz für andere

Jutta Josepovici arbeitete für die ZWST und die Frankfurter Jüdische Gemeinde

von Eugen El  15.03.2026

Leipzig

In sichere Hände

Die Israelitische Religionsgemeinde bekommt eine hebräische Bibel von 1906 geschenkt

von Thyra Veyder-Malberg  14.03.2026

Tel Aviv

Irgendwie Alltag – bis zum Alarm

Eigentlich wollte Jacob Horowitz nur den Halbmarathon in Tel Aviv laufen. Doch dann begann der Krieg mit dem Iran. Wie sich die vergangenen Wochen zwischen Purim, Schutzraum und verschobener Evakuierung anfühlen, das hat er für uns aufgeschrieben

von Jacob Horowitz  12.03.2026

Sport

Vereint am Ball

Jüdische Hobby-Fußballer feiern ihre Gemeinschaft – und möchten in schwierigen Zeiten ein Zeichen setzen

von Christine Schmitt  12.03.2026

Berlin

Interaktives Projekt zur jüdischen Geschichte des Scheunenviertels

Im Scheunenviertel in Berlin-Mitte gibt es seit Mittwoch zehn Straßenmarkierungen auf Jiddisch, Deutsch und Englisch. Über ein interaktives Erinnerungsprojekt wird so an die jüdische Geschichte der Spandauer Vorstadt erinnert

von Markus Geiler  11.03.2026

Solingen

100 Porträts jüdischer Künstlerinnen im Zentrum für verfolgte Künste

Die Ausstellung erzählt von künstlerischen Lebenswegen zwischen Krieg, Verfolgung und Neubeginn, wie das Museum ankündigte

 11.03.2026

Programm

Kakaniens Kinder, Jakobs Zelte und Israels Superfood: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 12. bis zum 19. März

 11.03.2026