osnabrück

Felix-Nussbaum-Haus zeigt Kunst als Mittel des Widerstands

Felix Nussbaums »Triumph des Todes« Foto: Dan Reisner

Das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück stellt in einer Sonderausstellung Werke des jüdischen Malers Felix Nussbaum mit denen von 21 internationalen zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Ai Weiwei oder Yael Bartana zusammen.

Allen gemeinsam ist der Einsatz von Kunst als Mittel des politischen Widerstandes, wie eine Sprecherin am Donnerstag mitteilte. Die Schau anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Museums wird am Samstag eröffnet. Sie läuft bis zum 7. Januar.

Zu einem Festakt um 18 Uhr in der Lagerhalle Osnabrück werden unter anderem Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) als Festrednerin und der New Yorker Stararchitekt Daniel Libeskind erwartet. Nach Libeskinds Entwürfen wurde das Felix-Nussbaum-Haus 1988 errichtet.

Der Künstler Felix Nussbaum (1904-1944) wurde im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau von den Nationalsozialisten ermordet. epd

Erfurt

Jüdisch-Israelische Kulturtage in Thüringen eröffnet

Die diesjährigen Jüdisch-Israelischen Kulturtage bringen israelische Kultur nach Thüringen und setzen mit Konzerten, Lesungen und Debatten ein Zeichen gegen Antisemitismus. Die Eröffnung stand im Zeichen der aktuellen Kämpfe im Nahen Osten

 06.03.2026

Forschungsprojekt

Hochschule für Jüdische Studien will Schüler handlungsfähig machen

Antisemitischer Hass ist im Netz allgegenwärtig. Ein neues Projekt erforscht jetzt linken Judenhass - und befähigt Schüler, der Hetze entgegenzutreten. Entscheidend dabei: Medienkompetenz und historisches Wissen

von Volker Hasenauer  06.03.2026

Hamburg

Jüdische Zukunft an der Elbe

Debattieren, begegnen und einander stärken: Mehr als 400 junge Erwachsene setzten beim Jugendkongress ein Zeichen

von Joshua Schultheis, Mascha Malburg, Moritz Piehler  05.03.2026

Berlin

Jüdisches Krankenhaus sucht weiter nach neuem Träger

Das insolvente Jüdische Krankenhaus Berlin soll zunächst weiter in Eigenverwaltung saniert werden. Der Krankenhausbetrieb wird in dieser Zeit in vollem Umfang aufrechterhalten

 05.03.2026

Reaktionen

Zwischen Sorge und Hoffnung

Jüdinnen und Juden mit iranischen Wurzeln verfolgen intensiv die Nachrichten – sie bangen mit den Israelis und hoffen, eines Tages wieder in den Iran reisen zu können. Wir haben uns umgehört

von Katrin Richter, Christine Schmitt  04.03.2026

Thüringen

Doppelkonzert eröffnet Jüdisch-Israelische Kulturtage

Nach stornierten Flügen gelingt dem israelischen Sharon-Mansur-Trio aus Haifa doch noch die Anreise nach Deutschland. Jetzt starten die Jüdisch-Israelischen Kulturtage Thüringen gemeinsam mit israelischen und iranischen Künstlern

 04.03.2026

Daniel Grossmann

»Wir bleiben sichtbar«

Der Münchener Dirigent erhält die Wilhelm-Hausenstein-Ehrung

von Esther Martel  04.03.2026

München

Verbunden aus Überzeugung

Die IKG ehrte Personen, die sich für die jüdische Gemeinschaft einsetzen

von Esther Martel  04.03.2026

Bedrohung

»Abstrakte Gefährdungslage«

Wegen des Kriegs im Nahen Osten sind die jüdischen Gemeinden in Deutschland alarmiert. Zugleich geht der Zentralrat davon aus, dass der Kampf gegen die Mullahs langfristig Sicherheit schafft

von Helmut Kuhn  04.03.2026