osnabrück

Felix-Nussbaum-Haus zeigt Kunst als Mittel des Widerstands

Felix Nussbaums »Triumph des Todes« Foto: Dan Reisner

Das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück stellt in einer Sonderausstellung Werke des jüdischen Malers Felix Nussbaum mit denen von 21 internationalen zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Ai Weiwei oder Yael Bartana zusammen.

Allen gemeinsam ist der Einsatz von Kunst als Mittel des politischen Widerstandes, wie eine Sprecherin am Donnerstag mitteilte. Die Schau anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Museums wird am Samstag eröffnet. Sie läuft bis zum 7. Januar.

Zu einem Festakt um 18 Uhr in der Lagerhalle Osnabrück werden unter anderem Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) als Festrednerin und der New Yorker Stararchitekt Daniel Libeskind erwartet. Nach Libeskinds Entwürfen wurde das Felix-Nussbaum-Haus 1988 errichtet.

Der Künstler Felix Nussbaum (1904-1944) wurde im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau von den Nationalsozialisten ermordet. epd

Meinung

Wir haben ein Problem – und wir müssen endlich darüber reden

Ein Weckruf über verfehlte Migration, ausländische Einflussnahme und das ohrenbetäubende Schweigen der »Progressiven«

von Jacques Abramowicz  05.05.2026 Aktualisiert

Unabhängigkeitstag

»Notwendig und ein Wunder«

Die IKG feierte Israels Menschen, Geschichte und Leistungen

von Luis Gruhler  05.05.2026

Gedenken

Ungebeugt trotz der Last

An Jom Hasikaron erinnerte die IKG an die Opfer der Kriege und des antisemitischen Hasses

von Luis Gruhler  05.05.2026

Düsseldorf

»Oh mein Gott, da ist ein Jude im Studentenwohnheim!«

Luai Ahmed wurde im Jemen geboren, wuchs mit Antisemitismus auf – doch nach seinem Umzug nach Schweden änderte sich alles

von Stefan Laurin  05.05.2026

Erinnerungsarbeit

Virtuelle Ausstellung mit NS-Zeitzeugen tourt durch Brandenburg

In der mobilen Ausstellung »In Echt?« berichten NS-Zeitzeuginnen und -zeugen von ihren Schicksalen. Die virtuelle Schau wurde 2023 in Potsdam entwickelt und tourt wieder durch Brandenburg

 05.05.2026

Berlin

Merz: Jüdisches Leben so bedroht wie lange nicht mehr

Das Präsidium der CDU tagte am Montag in den Räumen der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin und verabschiedete einen Beschluss gegen Antisemitismus. Kanzler Merz machte zuvor deutlich, warum das wichtig ist

von Detlef David Kauschke  04.05.2026 Aktualisiert

Frankfurt am Main

Marek Lieberberg wird 80 – Ein Leben für die große Bühne

Kaum ein anderer hat die Live-Musiklandschaft in Deutschland über Jahrzehnte so geprägt wie der jüdische Konzertveranstalter aus Frankfurt

 04.05.2026

Glosse

Wie wird man ein anständiger Antisemit? Tipps und Tricks für Judenhasser

Eine Handreichung

von Daniel Neumann  03.05.2026

Geburtstag

Andreis Glück

Der Schoa-Überlebende Andrei Moiseenkow wird 100 – Weimar feiert seinen Ehrenbürger

von Helmut Kuhn  01.05.2026