osnabrück

Felix-Nussbaum-Haus zeigt Kunst als Mittel des Widerstands

Felix Nussbaums »Triumph des Todes« Foto: Dan Reisner

Das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück stellt in einer Sonderausstellung Werke des jüdischen Malers Felix Nussbaum mit denen von 21 internationalen zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Ai Weiwei oder Yael Bartana zusammen.

Allen gemeinsam ist der Einsatz von Kunst als Mittel des politischen Widerstandes, wie eine Sprecherin am Donnerstag mitteilte. Die Schau anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Museums wird am Samstag eröffnet. Sie läuft bis zum 7. Januar.

Zu einem Festakt um 18 Uhr in der Lagerhalle Osnabrück werden unter anderem Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) als Festrednerin und der New Yorker Stararchitekt Daniel Libeskind erwartet. Nach Libeskinds Entwürfen wurde das Felix-Nussbaum-Haus 1988 errichtet.

Der Künstler Felix Nussbaum (1904-1944) wurde im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau von den Nationalsozialisten ermordet. epd

Wolfgang Benz, Stefanie Schüler-Springorum und das deutsche Zentrum für Antisemitismusleugnung

Ein Kommentar von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

von Philipp Peyman Engel  25.09.2026

Engagement

Erstklassig, Digga!

Der Fußballverein Hannover 96 ist nun beim Projekt »Shalom, Digga« in Niedersachsen mit dabei

von Katrin Richter  24.09.2026

Kommentar

Sprecht mit uns. Nehmt uns ernst

Herr Ramelow, die jüdische Gemeinschaft, die vor Judenhass warnt, ist nicht das Problem. Antisemitismus ist das Problem - insbesondere in Ihrer Partei

von Avitall Gerstetter  24.09.2026

Deutschland

»Existenzgefahr für Berlins Juden«

Die Linke macht immer wieder mit Judenhass und Forderungen nach der Auslöschung Israels von sich reden. Der Wahlsieg der Partei veranlasst nun den israelischen Botschafter zu einer ungewöhnlich deutlichen Stellungnahme

 23.09.2026

Hellerau

Tscheburaschka und WBS70

Die Ausstellung »Jüdische Ossis IV – Räume der Freiheit und des Rückzugs« stellt Fragen nach privater und öffentlicher Identität

von Katrin Richter  22.09.2026

Hillel

»Man fühlt sich bei uns willkommen«

Die neue Geschäftsführerin Liora Jaffe über das Zuhören, Visionen und Aha-Momente

von Christine Schmitt  22.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge: Frauen weggeschickt

Mitten am Tag soll ein 37-jähriger Afghane einen Brandsatz an der Bergischen Synagoge gezündet und sich danach antisemitisch geäußert haben. Vorher soll er zwei Passantinnen weggeschickt haben

 22.09.2026

Meinung

Berlin bekommt, was es verdient!

Ein Kommentar von Chefredakteur Philipp Peyman Engel zum Erdrutschsieg der Linkspartei in der Hauptstadt

von Philipp Peyman Engel  20.09.2026

Feiertage

Chatima towa, oder was?

Was von Rosch Haschana über Jom Kippur bis Sukkot die korrekte Grußformel ist

von Rabbiner Yaacov Zinvirt  25.09.2026 Aktualisiert