München

Fahnen, Falafel und Pampelmusen

Unter weiß-blauem Himmel trafen sich Israelfreunde. Foto: Myriam Gümbel

Residenz, Nationaltheater und ein strahlend weiß-blauer Himmel – eine schöne Kulisse, um den 63. Geburtstag des Staates Israel zu feiern. Die von Leo Sucharewicz initiierte I-Like-Israel-Bewegung, die den Israel-Tag ins Leben rief, veranstaltete zusammen mit der bayrischen Landeszentrale für politische Bildung den achten Israel- Tag. Unter dem Motto »Faces« und unter der Regie von Anat Rajber wurde die Vielfalt des jüdischen Staates gefeiert.

grüß gott Mit einem »herzlichen Grüß Gott!« eröffnete der Journalist und Freund des Staates Israel, Andreas Wittenzellner, den Israel-Tag, der unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Christian Ude und Präsidentin Charlotte Knobloch stand.

Die Präsidentin fand es »großartig, so viele Menschen zu sehen, die sich in Verbundenheit mit Erez Israel eingefunden haben«. In ihrer Ansprache wies sie darauf hin, dass Israel gerade jetzt Solidarität und Unterstützung brauche, denn »die Umbrüche in der arabischen Welt lassen mich hoffen, dass Israel eine Zukunft des Friedens, der Co-Existenz und der Kooperation mit seinen Nachbarn haben wird.«

vielfalt Kultusminister Ludwig Spaenle übermittelte Grüße des Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Der Repräsentant der israelischen Botschaft in Berlin, Anat Sultan Dadon, der Stadtrat Marian Offman und der Pressesprecher des Polizeipräsidiums München, Wolfgang Wender, hielten die offiziellen Ansprachen.

Marat Schlafstein, der Moderator der Feier, bedankte sich bei der Münchner Polizei für die ständige Unterstützung und ermunterte das Publikum, die israelische Vielfalt, die sich am Max-Joseph-Platz präsentierte, für sich zu entdecken.

Hier koscherer Wein, Falafel oder süße Pampelmusen, da Reiseangebote. Dort Bücher aus der Literaturhandlung oder Informationen der verschiedenen Vertreter und Unterstützer Israels wie KKL, Keren Hayesod, Christen an der Seite Israels und der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung. Dutzende Aussteller gestalten den Tag so, dass jeder für sich etwas finden kann. Sogar eine Klagemauer hat das ZJD nachgebaut.

strand Das IKG-Jugendzentrum fotografiert die Gäste vor virtuellen Hintergründen wie dem Strand von Tel Aviv oder der Klagemauer – Israel-Feeling, wohin man sieht. Die Kinder schminken, basteln oder backen. Auf der Bühne tanzt das Showballett »Genesis« des Jugendzentrums der IKG. Es ist bunt und laut am Max-Joseph-Platz. Bayerische Volksmusik der »Riederinger Trachtenkinder«, israelische und jüdische Musik vom Munich Klezmer Orchestra, dem Chor des Clubs Simcha und der Theatergruppe »Lo Minor« und moderne Musik von Absolut RAW.

Freunde und Unterstützer Israels gratulieren Erez Israel. David Leschem von Keren Hayesod München, Thomas Münz von ZOM und Regine Sixt von der Sixt AG, die sagt: »Zwei Herzen schlagen in meiner Brust, eins als echtes Münchner Kindl für weiß-blaue Bayern, und eines für die weiße Flagge Israels mit dem blauen David-stern«. Und immer wieder bekennen Menschen auf der Bühne »I like Israel« und erklären auch gleich, warum: »... weil es das einzige Land ist, das mich wirklich liebt«, » ... weil ich dort meine Frau gefunden habe«, » ... weil ich schon im Flughafen Schmetterlinge im Bauch bekomme.«

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