München

Einstein, Israel, Comic

Jüdisches Gemeindezentrum am Jakobsplatz Foto: picture alliance / Zoonar

Einstein

vorbestellung Das Restaurant »Einstein« geht in Betriebsurlaub. Zwischen 5. August und 3. September ist Kabbalat-Schabbat-Essen nach Vorbestellung im Internet nur zum Mitnehmen erhältlich. Außerdem sind während der Ferienzeit koschere Produkte bei der Firma »DANEL Feinkost« erhältlich. Das Geschäft in der Prinzregentenstraße 130 im Stadtteil Bogenhausen ist geöffnet. Auskunft über die genauen Öffnungszeiten erhält man unter der Rufnummer 089/8567 7597 beziehungsweise per E-Mail unter info@danel-feinkost.com. Das Restaurant Einstein im Jüdischen Gemeindezentrum ist wieder geöffnet ab Sonntag, 5. September. ikg

Israel

Das israelische Generalkonsulat lädt am Dienstag, den 10. August (Einlass ab 20 Uhr, Beginn um 21.30 Uhr), zu einem Filmabend ein, bei dem die Städte Tel Aviv und Jerusalem erkundet werden. Im ersten Beitrag führt Sharon Golan Yaron, Programmdirektorin des White City Center in Tel Aviv, durch die lebendige Küstenstadt. Sie erläutert das architektonische Erbe der Stadt im Bauhaus-Stil und wie man mit diesem Erbe künftig umgeht. Rehavia. Das Lächeln Jerusalems erzählt die Geschichte des bürgerlichen Viertels, seiner Häuser und Gärten und insbesondere der Freuden und Leiden der Bewohner. Die israelischen Filmemacher Aliza Eshed und Eli Abir lassen die einstigen Kinder des Viertels, darunter der ehemalige israelische Präsident Reuven Rivlin, zu Wort kommen. Geprägt wurde das Viertel seit den 30er-Jahren von deutschsprachigen Einwanderern, die in Israel »Jeckes« genannt werden. Für die Veranstaltung im »PopUp Sommerkino« in der Hochschule für Fernsehen und Film, Bernd-Eichinger-Platz 1 (Zugang über Arcisstraße), ist eine Anmeldung bis 8. August unter consul-sec@munich.mfa.gov.il erforderlich. ikg

Comic

Nur noch bis 29. August ist im Foyer des Jüdischen Museums München, St.-Jakobs-Platz 16, die Ausstellung zum Comic Beate und Serge Klarsfeld: Die Nazijäger. Eine Graphic Novel über den Kampf gegen das Vergessen zu sehen. Am 7. November 1968 ohrfeigte Beate Klarsfeld in aller Öffentlichkeit Kurt Georg Kiesinger, damals Bundeskanzler der BRD, und bezeichnete ihn als »Nazi«. Diese Ohrfeige steht exemplarisch für ihr jahrzehntelanges Engagement und ihren Kampf für die lückenlose Aufarbeitung der NS-Verbrechen und eine angemessene Strafverfolgung der Täter. Gemeinsam mit ihrem Mann Serge hat Beate Klarsfeld sich der Jagd nach NS-Kriegsverbrechern verschrieben, die sie über Ländergrenzen und Kontinente hinweg aufspürte. Gegen staatliche und persönliche Widerstände ankämpfend, haben die Klarsfelds nie akzeptiert, dass zahlreiche Verantwortliche des NS-Regimes nach dem Krieg über Jahrzehnte unbehelligt weiterleben konnten. Der größte Erfolg für sie persönlich war der Prozess gegen Klaus Barbie, den »Schlächter von Lyon«. Die im Carlsen-Verlag erschienene Graphic Novel stammt von den französischen Comic-Künstlern Pascal Bresson und Sylvain Dorange. Der Eintritt zur Ausstellung im Jüdischen Museum ist frei. ikg

WIZO

Venedig am Neckar

Purim, Frauentag und gutes tun: der erste Maskenball in Stuttgart

von Brigitte Jähningen, Helmut Kuhn  02.03.2026

Zwiespalt

Purim-Fest in Deutschland unter dem Eindruck des Iran-Krieges

Feiern oder nicht? Purim ist ein fröhliches und ausgelassenes Fest. Gemeinden in Deutschland gehen mit Blick auf Nahost damit unterschiedlich um - zuweilen werden auch Feiern abgesagt

von Leticia Witte  02.03.2026

Verhandlung

Berufungsprozess nach antisemitischem Angriff

In Berlin beginnt am Donnerstag die Berufungsverhandlung nach dem antisemitischen Angriff auf den jüdischen Studenten Lahav Shapira

 02.03.2026

Köln

Jüdischer Karnevalsverein nimmt gestrandete Israelis auf

Nach dem Ausbruch des Iran-Krieges wussten sie nicht mehr, wie sie zurück nach Israel kommen sollten - Flüge wurden gestrichen. Nun beherbergen Kölner Karnevalisten fünf Israelis. Erst einmal auf unabsehbare Zeit

 02.03.2026

Jugendkongress 2026

Sollten Juden heute für Deutschland kämpfen?

Lange galt die Frage nach einer Wehrpflicht als abgehakt. Doch seit der Reform des Wehrdienstgesetzes wird sie auch unter jungen Jüdinnen und Juden wieder kontrovers diskutiert – so auch an diesem Wochenende beim Jugendkongress

von Mascha Malburg  02.03.2026

Jugendkongress 2026

»Wir wurden hier aufgefangen«

Ronja Nayeri war als Sprecherin des iranischen Jugendverbandes »Ayande« auf dem Jüdischen Jugendkongress, als Israel den Iran angriff. Ein Gespräch über ein Wochenende zwischen Sorgen, Freude und Solidarität

von Mascha Malburg  02.03.2026

Porträt der Woche

»Es ist schön, jüdisch zu sein«

Julia Markhovski wuchs zweisprachig auf und fand ihre Identität

von Eugen El  01.03.2026

Interview

»Der Kopf der Schlange wurde abgeschlagen«

Der gebürtige Iraner Armin Levy über den Tod Chameneis, Kritik aus Deutschland an dem Angriff der USA und Israel und einen persönlichen Wunsch

von Katrin Richter  01.03.2026

Deutschland

Höhere Sicherheitsmaßnahmen nach Angriff auf Iran

Hessen verstärkt die Sicherheitsvorkehrungen. Laut Innenministerium betrifft dies besonders jüdische, israelische und amerikanische Einrichtungen

 28.02.2026