Stuttgart

Ehrung für Barbara Traub

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die IRGW-Vorstandsvorsitzende Barbara Traub Foto: Pressefoto Kraufmann&Kraufmann

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat am Donnerstag der Vorstandsvorsitzenden der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs, Barbara Traub, den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg überreicht. Damit werde ihr Engagement gegen wachsenden Rassismus, Antisemitismus und religiösen Fanatismus gewürdigt, heißt es in einer Information des Stuttgarter Staatsministeriums.

Kulturwochen »Professorin Barbara Traub steht eindrucksvoll für einen offenen Dialog der Religionen und für religiöse Pluralität. Sie setzt Zeichen gegen wachsenden Rassismus, Antisemitismus und religiösen Fanatismus«, sagte Kretschmann bei der Überreichung.

Der Ministerpräsident würdigte ihr Engagement in der Gemeinde, der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs sowie im Zentralrat der Juden. Traub habe auch wesentlichen Anteil am Erfolg der jüdischen Kulturwochen in Stuttgart und sei eine wichtige Stimme beim Runden Tisch der Religionen.

Seit 2005 habe sie auch einen Lehrauftrag an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg inne und repräsentiere hier die jüdische Religion. »Weit über tausend Studierenden hat sie bereits jüdisches Denken und Leben im Dialog mit christlichen und islamischen Positionen zur Diskussion gestellt«, so Kretschmann. ja

Hillel

»Man fühlt sich bei uns willkommen«

Die neue Geschäftsführerin Liora Jaffe über das Zuhören, Visionen und Aha-Momente

von Christine Schmitt  22.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge: Frauen weggeschickt

Mitten am Tag soll ein 37-jähriger Afghane einen Brandsatz an der Bergischen Synagoge gezündet und sich danach antisemitisch geäußert haben. Vorher soll er zwei Passantinnen weggeschickt haben

 22.09.2026

Deutschland

»Existenzgefahr für Berlins Juden«

Die Linke macht immer wieder mit Judenhass und Forderungen nach der Auslöschung Israels von sich reden. Der Wahlsieg der Partei veranlasst nun den israelischen Botschafter zu einer ungewöhnlich deutlichen Stellungnahme

 22.09.2026

Meinung

Berlin bekommt, was es verdient!

Ein Kommentar von Chefredakteur Philipp Peyman Engel zum Erdrutschsieg der Linkspartei in der Hauptstadt

von Philipp Peyman Engel  20.09.2026

Feiertage

Chatima towa, oder was?

Was von Rosch Haschana über Jom Kippur bis Sukkot die korrekte Grußformel ist

von Rabbiner Yaacov Zinvirt  20.09.2026 Aktualisiert

Porträt der Woche

Damit die Namen bleiben

Jorge Steffen ist Germanist und engagiert sich für den Erhalt von Grabsteinen

von Gerhard Haase-Hindenberg  20.09.2026

Sachsen-Anhalt

Halle: Gemeindevorsitzender hat keine Angst vor AfD-Regierung

Max Privorozki kritisiert in einem aktuellen Interview das Geschichtsbild der AfD in Sachsen-Anhalt. Er wolle jedoch abwarten, »was die Partei tatsächlich umsetzen würde«

 20.09.2026

Kommentar

Die Schatten der Vergangenheit sind lang

Wie der Hessische Rundfunk über jüdische Grundstücke stolpert

von Daniel Neumann  18.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge: Staatsanwaltschaft geht von Judenhass aus

Der 37 Jahre alte mutmaßliche Täter soll aus antisemitischen Gründen gehandelt haben

 18.09.2026