Initiative

Die Welt ein bisschen besser machen

Mehr als 2500 jüdische Freiwillige aus ganz Deutschland haben sich heute mit sozialen Projekten am diesjährigen Mitzvah Day des Zentralrats der Juden beteiligt. Bundesweit fanden in 42 Städten rund 120 soziale Projekte statt, teilte der Zentralrat am Sonntag in Berlin mit.

Der Präsident des Zentralrats, Josef Schuster, erklärte dazu, es sei ein starkes und positiv stimmendes Signal, dass sich trotz der Corona-Pandemie so viele Juden in Deutschland für ihre Umgebung derart aktiv einsetzen. Die Aktionen reichten von Briefeschreiben für Senioren und Kranke über Müllsammelaktionen bis zu Spendensammlungen für ein Kinderhospiz.

Am Mitzvah Day soll beispielhaft das Gebot erfüllt werden, dass jeder Mensch die Welt ein bisschen besser machen soll.

In Berlin und München spendeten jüdische Studierende Blut für das Deutsche Rote Kreuz. Viele Projekte beschäftigten sich mit Umweltschutz: »Samenbomben« und Insektenhotels wurden gebastelt sowie Bäume gepflanzt.

Der Zentralrat hatte den Mitzvah Day 2012 bundesweit eingeführt und unterstützt die Gemeinden und Gruppen in der Vorbereitung ihrer Projekte. Der Tag wird auch international begangen. An dem Tag soll beispielhaft das Gebot erfüllt werden, dass jeder Mensch die Welt ein bisschen besser machen soll. ja

Lesen Sie einen ausführlichen Bericht zum Mitzvah Day in der kommenden Printausgabe der Jüdischen Allgemeinen am 25. November.

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