Berlin

Das B auf dem Wittenbergplatz

Schon von Weitem sieht man es: ein silbernes B, das mitten auf dem Wittenbergplatz steht. Einige Leute gehen verwundert um den Buchstaben herum, manche beobachten aus sicherer Distanz – etwas ist anders: Das »B« steht auf dem Kopf. Mit diesem Buchstaben, der inmitten der quirligen City-West am Mittwochvormittag der Öffentlichkeit übergeben wurde, hat es etwas Besonderes auf sich.

Gewicht Auszubildende der Volkswagen AG haben das Denkmal, das den Namen »to B remembered« trägt, in vielen Arbeitsstunden nach einer Idee der Französin Michèle Déodat gebaut. Entstanden ist eine zwei Meter hohe, mehr als fünf Tonnen schwere Edelstahlskulptur, die »an das Leid aller Häftlinge, den Mord an den Juden Europas, den Sinti und Roma« erinnern soll. Vertreter des Internationalen Auschwitz-Komitees haben gemeinsam mit Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU), dem SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel und CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe das Denkmal, das an das »B« in der zynischen Aufschrift »Arbeit macht frei« über dem Lagertor des Konzentrationslagers Auschwitz stand, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Eine kleine Ausführung der Skulptur wird seit 2005 bedeutenden Persönlichkeiten verliehen. Träger der Auszeichnung sind unter anderem Bundestagspräsident Norbert Lammert, Bundeskanzlerin Angela Merkel und UN-Generalsekretär Ban Ki-moon. ja

Schwäbisch Hall

Wenn Elefanten Synagogen tragen

In der kleinen Stadt sind die beiden einzigen erhaltenen Werke des Synagogenmalers Elieser Sussmann zu sehen – Paneele aus der Betstube von Unterlimpurg und der Frauenschul von Steinbach

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Interview

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Fußball

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Seit der Europameisterschaft 2024 erinnert die Gedenkstätte Buchenwald im Internet an Fußballer, Funktionäre und Spiele im ehemaligen Konzentrationslager. Der Appellplatz war Spielstätte, Häftlinge konnten kurz dem Lageralltag entfliehen

von Matthias Thüsing  09.06.2026

Brandenburg

Antisemitismusbeauftragter fordert stärkeren Kampf gegen Judenhass

Antisemitismus im digitalen Raum entschiedener bekämpfen, Prävention besser finanzieren und jüdische Perspektiven stärker berücksichtigen: Dies fordert Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter in seinem ersten Tätigkeitsbericht

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Bremerhaven

Synagoge im Visier: Jahrelange Haft und Psychiatrie für Anschlagspläne

Ein perfider Plan, gefährliche Stoffe und eine Sprengstoffweste: Wie Ermittler zufällig auf brisante Chats stießen - und welche Konsequenzen die Vorbereitung eines Anschlags für die Angeklagten hat

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Buchvorstellung

Gefährliche Ideologien

Der Journalist und Autor Nicholas Potter sprach im Gemeindezentrum über Antisemitismus in der Linken und die Bedrohung der Demokratie

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Interessenvertretung

Jüdische Lehrkräfte gründen eigenen Verband

Jüdische Perspektiven im Bildungswesen sichtbarer machen: Ein neuer Bundesverband vernetzt Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte und unterstützt sie im Umgang mit Antisemitismus

von Christoph Schmidt  08.06.2026

Kommentar

Der Hass trägt heute Palästinaflaggen

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Porträt der Woche

Ein Erfolgsrezept

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