Berlin

Schon wieder ein Chanukka-Leuchter geschändet

Im ganzen Berliner Stadtgebiet sind rund 50 der achtarmigen Leuchter an öffentlichen Plätzen aufgestellt Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress

In Berlin ist erneut ein Chanukka-Leuchter geschändet worden. Nach Angaben der Polizei haben Unbekannte in der Nacht zu Dienstag an dem an der Urania in Berlin-Schöneberg aufgestellten Leuchter ein Licht gewaltsam entfernt und auf den Boden geschmissen.

Zudem wurde ein Schild an dem Leuchter abgerissen. Bemerkt habe die Beschädigung gegen 23.20 Uhr die Besatzung eines Streifenwagens, teilte die Polizei am Dienstag mit. Ermittelt werde wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung.

Bereits wenige Stunden nach Beginn des Lichterfestes am vergangenen Donnerstag hatte ein Unbekannter einen am Wilden Eber in Berlin-Schmargendorf aufgestellten Chanukka-Leuchter umgeworfen.

Zu Chanukka wurden im ganzen Berliner Stadtgebiet an öffentlichen Plätzen rund 50 der achtarmigen Leuchter aufgestellt. epd

Soziale Medien

Zeit zum Ausloggen

Australien hat es vorgemacht und ein Gesetz verabschiedet, wonach Jugendliche unter 16 Jahren kein eigenes Konto mehr auf Plattformen wie Instagram oder TikTok haben dürfen. Wir haben uns bei jüdischen Teenagern und Eltern umgehört, wie sie darüber denken

von Katrin Richter, Christine Schmitt  11.01.2026

Initiative

Gedenken im Alltäglichen

Im vergangenen Jahr wurden Erinnerungszeichen für rund 50 von den Nazis ermordete Münchnerinnen und Münchner der Öffentlichkeit übergeben

von Esther Martel  11.01.2026

Porträt der Woche

Frau mit kreativem Gen

Nelli Davydenko ist Pädagogin und tanzt gern zu eigenen Choreografien

von Chris Meyer  11.01.2026

Brandenburg

Potsdam soll jüdische Kita bekommen

Zum jüdischen Leben gehören auch jüdische Schulen und Kitas. Eine Kindertagesstätte wird derzeit in Potsdam geplant

 09.01.2026

Leipzig

Kinder greifen koscheres Café an

Sie bewarfen offenbar Mitarbeiter mit Plastikflaschen, beschimpften sie und versuchten, in den Schankraum einzudringen: Die Polizei ermittelt gegen mehrere Kinder und Jugendliche in Leipzig

 08.01.2026

Trauer

Schöpfer der Todesmarsch-Mahnmale: Hubertus von Pilgrim ist tot

Der Bildhauer Hubertus von Pilgrim ist im Alter von 94 Jahren in Pullach bei München gestorben. Internationale Bekanntheit erlangte er durch sein Mahnmal für die Opfer des Dachauer Todesmarschs vom April 1945

 08.01.2026

Debatte

Schulen legen Namen von Antisemiten und Eugenikerinnen ab

Hedwig Dohm oder Dag Hammarskjöld sind Namen, die Schulen heute gerne tragen. Andere Schulen sind nach Menschen benannt, deren Wirken heute kritischer gesehen wird als in der Vergangenheit

von Pat Christ  08.01.2026

Gegenwart

Jetzt erst recht!

Das Festjahr für jüdisches Leben in Deutschland war ein großer Erfolg. Es wird Zeit, dass nun auch auf europäischer Ebene das reiche jüdische Erbe gewürdigt wird

von Andrei Kovacs, Abraham Lehrer  08.01.2026

Mannheim

Schätze der Synagogalmusik

Die jüdischen Kantoren treffen sich zur Jahreskonferenz und laden zu drei Konzerten ein

von Christine Schmitt  08.01.2026