Nürnberg

Bundespräsident besucht »Woche der Brüderlichkeit«

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Foto: dpa

Die »Woche der Brüderlichkeit« steht in diesem Jahr unter dem Motto »Mensch, wo bist Du? Gemeinsam gegen Judenfeindlichkeit«. Zur bundesweiten Eröffnungsfeier am 10. März erwartet die Stadt Nürnberg auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, wie der Oberbürgermeister der Stadt, Ulrich Maly, am Dienstag erklärte.

Das Thema der Aktionswoche der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sei aktuell wie lange nicht mehr, betonte der Berliner Rabbiner Nachama am Dienstag. »Wir sind in den letzten Jahren immer mehr mit Judenfeindlichkeit konfrontiert«, betonte er. Nachama ist der jüdische Präsident des Deutschen Koordinierungsrates.

Das Thema der Aktionswoche der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sei aktuell wie lange nicht mehr, betonte Rabbiner Andreas Nachama.

eröffnung Der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit veranstaltet die Woche der Brüderlichkeit seit 1952, jeweils im März. In ganz Deutschland gibt es Veranstaltungen zum Jahresthema. Die Eröffnung findet immer in einer anderen deutschen Stadt statt. Die Buber-Rosenzweig-Medaille wird traditionell zur Eröffnung verliehen – sie geht in diesem Jahr an die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) und das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC).

Mit der undotierten Auszeichnung ehrt der Koordinierungsrat seit 1968 Menschen, Institutionen oder Initiativen, die sich für die Verständigung zwischen Christen und Juden einsetzen. Die Medaille erinnert an die jüdischen Philosophen Martin Buber (1878-1965) und Franz Rosenzweig (1886-1929).  epd

Chabad

Jüdische Gemeinde verschiebt Fest wegen Hitze

Neuer Termin nun Ende August

 25.06.2026

Musik

Vielstimmig

Das Festival »Shirat Haʼam« der ZWST hat sich zu einer kleinen Tradition entwickelt und ist so beliebt, dass Chöre weite Reisen auf sich nehmen, um dabei zu sein. Wir haben mitgehört

von Anja Bochtler  25.06.2026

Zwickau

Ausstellung zu jüdischen Lebensgeschichten

Im Jahr 2022 ist in Zwickau eine alte Torarolle wiederentdeckt worden. Die Schrift der früheren jüdischen Ortsgemeinde bildet nun das Herzstück einer Ausstellung

 24.06.2026

Dresden

Sachsen erwägt Verbindungsbüro in Israel

Das sächsische Kabinett stehe seiner Anregung dazu positiv gegenüber, sagt der Beauftragte für jüdisches Leben, Thomas Feist

 24.06.2026

Dresden

Jüdisches Leben: Gefühl von Unsicherheit im Alltag

In Sachsen gestalten Jüdinnen und Juden das kulturelle und gesellschaftliche Leben entscheidend mit. Dennoch bleibt Antisemitismus ein präsentes Problem

 23.06.2026

Meinung

Essen mit Beigeschmack

Katrin Richter kritisiert, dass jüdische und israelische Küche zunehmend nur noch mit Schutzkonzept serviert werden kann

 23.06.2026

Berlin

Zusammen genießen

Zum fünften Mal fand das Koschere Streetfood-Festival statt – mit Geschmäckern von fast überall

von Katrin Richter  23.06.2026

Jubiläum

Fünf Jahre jüdische Seelsorge der Bundeswehr: Militärrabbiner Zsolt Balla zieht Bilanz

Seit dem Start der jüdischen Militärseelsorge vor fünf Jahren wächst ihre Bedeutung in der Truppe. Sieben Militärrabbiner tun inzwischen Dienst. Ein Fazit - mit Blick auf Zeitenwende und deutsche Geschichte

von Karin Wollschläger  23.06.2026

Bildung

»Die jüdische Sicht stärken«

Eduard Steinberg über den neu gegründeten Verband jüdischer Pädagogen, Ausbildung von Lehrern und Fakten statt Meinungen

von Katrin Richter  22.06.2026