Sport

Antisemitismus: 154 Fußball-Fans in Niederlanden festgenommen

Bei Spielen des niederländischen Rekordmeisters kommt es häufig zu antisemitischen Vorfällen durch gegnerische Fans. Foto: picture alliance / DeFodi Images

Die Amsterdamer Polizei hat 154 Fußballfans aus Alkmaar wegen des Vorwurfs des Antisemitismus festgenommen. Die Anhänger des nordholländischen Fußballvereins AZ Alkmaar hatten in der Metro auf dem Weg zum Erstligaspiel bei Ajax Amsterdam am Samstagabend antisemitische Lieder gesungen, teilte die Polizei am späten Samstagabend mit.

Die Gruppe war nach Angaben der Polizei mehrfach aufgefordert worden, die antisemitischen Gesänge zu beenden. Als das nicht geschah, sei die Metro gestoppt worden. Beamte, die die Fans in der Metro begleitet hatten, hatten die 154 Personen festgenommen. Einige von ihnen werden auch des Vandalismus beschuldigt.

Der Zentralrat der Juden in den Niederlanden begrüßte die Festnahmen. Es sei gut, dass auf Antisemitismus sofort reagiert werde, teilt der Rat über Twitter mit.

Bei Spielen des niederländischen Rekordmeisters kommt es häufig zu antisemitischen Vorfällen durch gegnerische Fans. Anhänger von Ajax verweisen stolz auf die jüdische Geschichte des Vereins und nennen ihren Club »Judenclub«. dpa

Nahost

IDF reagieren auf Angriffe mit Gegenschlägen in Gaza

Kommandeure der Terrororganisationen Hamas und Palästinensischer Islamischer Dschihad wurden nach den Angriffen ins Visier genommen

 16.01.2026

New York

AJC: Demonstranten im Iran nicht im Stich lassen

Die internationale Gemeinschaft trage die Verantwortung, »in Solidarität mit dem iranischen Volk zu handeln«, so die jüdische Organisation

 16.01.2026

Kunstakademie Düsseldorf

Jüdische Organisationen verlangen Absage von Veranstaltung mit Terror-Unterstützerin

Das Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender und die WerteInitiative schließen sich der Forderung der CDU in NRW an

 16.01.2026

Moskau/Jerusalem

Putin spricht mit Netanjahu: Vermittlung zu Iran?

Russland will mitmischen: In Gesprächen mit dem Ministerpräsidenten Israels und dem iranischen Präsidenten bietet sich Putin als Vermittler an. Was steckt hinter dem diplomatischen Vorstoß?

 16.01.2026

Berlin

Bündnis fordert von Bundesregierung: Protestierer im Iran unterstützen, Regime isolieren

Zu den Unterzeichnern einer entsprechenden Petition gehören auch Prominente wie die Schauspielerin Uschi Glas

von Imanuel Marcus  16.01.2026

Gastbeitrag

Wie Europas Parlamentarier über Israel denken

Der Blick europäischer Politiker auf Israel hat sich gewandelt, wie die jüngste ELNET-Befragung von europäischen Politikern zeigt

von Carsten Ovens  16.01.2026

Tel Aviv

Israelische Experten rechnen mit neuer Protestwelle im Iran

Tausende Tote, brutale Repression – doch israelische Experten sehen den Protestgeist im Iran nicht als gebrochen. Droht der Führung in Teheran ein neuer Schub zivilen Ungehorsams?

 16.01.2026

USA

Fall Mahmoud Khalil: Abschiebung wieder möglich

Die Trump-Administration erzielt in einem aufsehenerregenden Einwanderungsverfahren einen juristischen Erfolg

 16.01.2026

Berlin

Jungpolitiker fordern entschlossenes Handeln gegen iranisches Regime

Mehrere Parteijugenden schließen sich der Forderung des Jungen Forum der DIG nach einem entschlossenen politischen Handeln der Bundesregierung und der EU an – mit dem Ziel eines Regimewechsels in Teheran

 16.01.2026