Sanaa

Regierungstruppen im Jemen melden 181 Angriffe in 24 Stunden

Huthi-Terroristen in Sanaa (Archivfoto) Foto: picture alliance/dpa

Soldaten der jemenitischen Regierung haben nach eigenen Angaben übers Wochenende innerhalb von 24 Stunden 181 Angriffe gegen die vom iranischen Regime unterstützte Huthi-Terrormiliz durchgeführt – mit Artillerie, Raketenwerfern und Drohnen. Ziele waren Militärstützpunkte, Waffendepots und Fahrzeuge in verschiedenen Landesteilen, wie ein Armeesprecher sagte. Dutzende Kämpfer der Miliz seien getötet oder verletzt worden. 

Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Von den Huthi gab es dazu zunächst keine Reaktion.

Der Armeesprecher nannte die Attacken eine Antwort auf Huthi-Angriffe auf zivile Ziele im Jemen, darunter Firmen und Hafenanlagen. So ruht etwa im Hafen von Mokka der Schiffsverkehr, nachdem dort über mehrere Tage gut 25 Raketen eingeschlagen waren, wie der Hafendirektor berichtete. Sieben Menschen seien getötet worden und ein Millionenschaden entstanden. 

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Der Konflikt zwischen der von Saudi-Arabien unterstützten Regierung und den Huthi hat sich zuletzt verschärft. An der Westküste des Landes auf der arabischen Halbinsel läuft seit Ende der Woche eine größere Offensive der Regierungstruppen. Es ist die schwerste Eskalation seit Inkrafttreten einer inoffiziellen Waffenruhe im Jahr 2022. dpa/ja

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