vielfalt

»Klang der Erde« ist das Motto der Langen Nacht der Religionen

Lange Nacht der Religionen im Zeichen der Vielfalt Foto: Getty Images

Unter dem Motto »Klang der Erde« öffnen am ersten September-Wochenende Synagogen, Tempel, Moscheen, Kirchen und viele weitere religiöse Zentren ihre Türen für Interessierte, wie das Berliner Forum der Religionen am Mittwoch in der Hauptstadt ankündigte.

Auf dem Programm stünden vom 2. zum 3. September mehr als 70 Angebote wie Lesungen, Gebete, Meditationen, Führungen und Musik. Dabei werde erneut die religiöse Vielfalt Berlins sichtbar.

Religionsübergreifend Interessierte können sich laut Programmvorschau beispielsweise über Zen-Meditationen, interreligiöse Aktionen zur Aufforstung unseres Planeten, Bhakti Yoga, den Paganismus von Druiden und Asatru informieren oder sich im Raja Yoga Meditationscenter auf die Schwingungen der Erde einstimmen. Die Auftaktveranstaltung findet bereits am 30. August in der Charlottenburger Friedenskirche statt.

Dort wird unter anderem der Berliner Staatssekretär für Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Oliver Friederici (CDU), ein Grußwort halten. Die »Lange Nacht der Religionen« findet in Berlin zum 12. Mal statt. epd

Tasria-Mezora

Die Macht des Wortes

Was wir sagen, kann verletzen oder heilen. Die Tora fordert, Schaden zu vermeiden und Gutes zu stiften

von Avi Frenkel  17.04.2026

Talmudisches

Dämonen

Was sind sie, und wie schütze ich mich vor ihnen? Unsere Weisen gaben Antworten

von Rabbinerin Yael Deusel  17.04.2026

Amida

Stehen vor Gott

Das Hauptgebet im Judentum ist Gespräch, Selbstprüfung und kollektive Stimme Israels. Sein Ursprung jedoch ist bis heute ungeklärt

von Sophie Goldblum  16.04.2026

Warschau

Absage an Antisemitismus: Polnische Bischöfe besuchen Synagogen

Vor 40 Jahren umarmte Papst Johannes Paul II. in Roms Hauptsynagoge den dortigen Oberrabbiner. In Polen erinnern nun Bischöfe an diesen Meilenstein in den katholisch-jüdischen Beziehungen. Es gibt aber auch Misstöne

von Oliver Hinz  14.04.2026

Video

Pessach verstehen: Bedeutung, Bräuche und Traditionen

Rabbiner Dovid Gernetz erläutert die religiöse und historische Bedeutung von Pessach

von Jan Feldmann  01.04.2026

Chol HaMoed

Warum der Esel?

Das Grautier steht in der biblischen Geschichte für die Kraft, die den Menschen an seine niederen körperlichen Bedürfnisse bindet

von Vyacheslav Dobrovych  01.04.2026

Schemini

Fremdes Feuer

Wer mehr tut als geboten, läuft Gefahr, dass Frömmigkeit zur Selbstdarstellung wird

von Rabbiner Bryan Weisz  01.04.2026

Meinung

Hauptsache, Israel steht am Pranger!

Palmsonntag in Jerusalem und auf Social Media: Ein Rückblick

von Wolf J. Reuter  01.04.2026

Mascha Malburg

Jerusalem ist allen heilig

Regelmäßig knirscht es vor Ostern zwischen Christen und den israelischen Behörden. Unsere Redakteurin wünscht sich nach dem neuesten Vorfall an der Grabeskirche mehr gegenseitiges Verständnis

von Mascha Malburg  31.03.2026