USA

Broche für die Spritze

Welches Gebet soll man bei der Impfung sprechen? Foto: Getty Images

In den USA können seit Neuestem auch Fünf- bis Elfjährige gegen Corona geimpft werden. Wie die Jewish Telegraphic Agency (JTA) berichtete, hat die New Yorker Rabbinerin Lisa Gelber aus diesem Anlass gemeinsam mit ihrer Tochter, die Angst vor Spritzen hat, ein Dankgebet verfasst.

»Heiliger des Lebens und der Liebe, hülle mich in eine warme Umarmung, während ich mich auf meinen Covid-19-Impfstoff vorbereite«, lauten die ersten Worte. »Ich danke den Ärzten und Wissenschaftlern, die Schöpfer sind wie Du, sowie den weisen Menschen, die den Impfstoff genehmigt haben, und allen, die dafür gesorgt haben, dass er Kindern zugänglich ist.«

GESCHENK Gelber, die in der Congregation Habonim in Manhattan amtiert, teilte das Gebet auf Facebook. »Was für ein Geschenk, dass nun die Nächsten Zugang zu einem Impfstoff haben«, sagte sie im Gespräch mit JTA.

Als die Corona-Impfungen Ende 2020 in den Vereinigten Staaten begannen, wurde viel darüber diskutiert, welcher Segen oder welches bereits bestehende Gebet man bei der Impfung sprechen sollte. Es sind seitdem mehrere neue Gebete geschrieben worden. In vielen wird den Wissenschaftlern dafür gedankt, das sie die Impfstoffe entwickelt haben. ja

Essay

Das Kopftuch, der Zwang und die Freiheit

Die radikalen Kräfte in der muslimischen Community bestimmen zunehmend den Kurs. Wenn dies ohne Gegenwehr von den moderaten Kräften hingenommen wird, ist irgendwann der Kipppunkt erreicht

von Daniel Neumann  28.06.2026 Aktualisiert

Chukat–Balak

Stärken und Schwächen

Unser Blick auf das eigene Volk ist manchmal nicht besonders positiv. Da hilft ein Perspektivwechsel

von Rabbiner Jaron Engelmayer  26.06.2026

Chabad

Jüdische Gemeinde verschiebt Fest wegen Hitze

Neuer Termin nun Ende August

 25.06.2026

Interview

»Eine Gemeinde muss wie ein Business geführt werden«

Vor 30 Jahren reiste Rabbiner Yehuda Teichtal mit einem One-Way-Ticket nach Deutschland und baute die Berliner Chabad-Gemeinde auf. Ein Gespräch über Glauben und Management

von Mascha Malburg  25.06.2026

Talmudisches

Beratungsklau

Was unsere Weisen über ehrliches Einkaufen lehrten

von Detlef David Kauschke  25.06.2026

Jubiläum

Fünf Jahre jüdische Seelsorge der Bundeswehr: Militärrabbiner Zsolt Balla zieht Bilanz

Seit dem Start der jüdischen Militärseelsorge vor fünf Jahren wächst ihre Bedeutung in der Truppe. Sieben Militärrabbiner tun inzwischen Dienst. Ein Fazit - mit Blick auf Zeitenwende und deutsche Geschichte

von Karin Wollschläger  23.06.2026

Bundeswehr

Fünf Jahre Militärrabbinat

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) betonte, die Jüdische Militärseelsorge bereichere den Dienstalltag und schärfe die ethische Orientierung der Streitkräfte

 22.06.2026

Talmudisches

Schlaf

Was unsere Weisen über die Nachtstunden lehren

von Chajm Guski  19.06.2026

Essay

Zwischen Progressivität und Zerfaserung

Quo vadis, liberales Judentum? Ein Debattenbeitrag von Avitall Gerstetter

von Avitall Gerstetter  19.06.2026