USA

Broche für die Spritze

Welches Gebet soll man bei der Impfung sprechen? Foto: Getty Images

In den USA können seit Neuestem auch Fünf- bis Elfjährige gegen Corona geimpft werden. Wie die Jewish Telegraphic Agency (JTA) berichtete, hat die New Yorker Rabbinerin Lisa Gelber aus diesem Anlass gemeinsam mit ihrer Tochter, die Angst vor Spritzen hat, ein Dankgebet verfasst.

»Heiliger des Lebens und der Liebe, hülle mich in eine warme Umarmung, während ich mich auf meinen Covid-19-Impfstoff vorbereite«, lauten die ersten Worte. »Ich danke den Ärzten und Wissenschaftlern, die Schöpfer sind wie Du, sowie den weisen Menschen, die den Impfstoff genehmigt haben, und allen, die dafür gesorgt haben, dass er Kindern zugänglich ist.«

GESCHENK Gelber, die in der Congregation Habonim in Manhattan amtiert, teilte das Gebet auf Facebook. »Was für ein Geschenk, dass nun die Nächsten Zugang zu einem Impfstoff haben«, sagte sie im Gespräch mit JTA.

Als die Corona-Impfungen Ende 2020 in den Vereinigten Staaten begannen, wurde viel darüber diskutiert, welcher Segen oder welches bereits bestehende Gebet man bei der Impfung sprechen sollte. Es sind seitdem mehrere neue Gebete geschrieben worden. In vielen wird den Wissenschaftlern dafür gedankt, das sie die Impfstoffe entwickelt haben. ja

Klang

Ewiges Nachhallen

Warum die Israeliten in die Stille der Wüste ziehen mussten, um das Wichtigste zu hören

von Rabbiner Jaron Engelmayer  17.05.2026

Pro & Contra

Ist die traditionelle jüdische Familie passé?

Ja, sagt Rabbiner Alexander Grodensky: »Die traditionelle Familie ist heute eine Illusion.« Nein, meint Daniela Fabian: »Eine Familie zu gründen, hat Zukunft, weil sie Leben in die Welt bringt«

von Rabbiner Alexander Grodensky, Daniela Fabian  17.05.2026

Talmudisches

Jüdische Longevity

Was unsere Weisen über gutes Altern lehrten

von Detlef David Kauschke  15.05.2026

Bamidbar

Die Kraft der Stämme Israels

Das jüdische Volk strebt dem Frieden nach – ist dafür aber auch bereit zu kämpfen

von Yonatan Amrani  15.05.2026

Interview

»Musik ist die Sprache, die die Seele versteht«

Jüdische Melodien begleiten Rabbiner Daniel Fabian schon sein Leben lang. Heute helfen sie ihm, das Judentum erfahrbar zu machen

von Mascha Malburg  15.05.2026

Meinung

Orden für den Botschafter: Wie Leo XIV. Irans Regime aufwertet

Mit seinem Orden für den iranischen Botschafter beim Heiligen Stuhl verpasst der Papst den Menschen im Iran symbolisch einen Tritt in die Magengrube

von Michael Thaidigsmann  13.05.2026

Meinung

Wer definiert das Judentum?

Die Theologische Fakultät der Universität Freiburg im Üechtland verleiht dem messianischen Rabbiner Mark S. Kinzer die Ehrendoktorwürde. Das belastet das jüdische Verhältnis zu einem katholischen Partner

von Zsolt Balkanyi-Guery  12.05.2026

Israel

In Deboras Fußstapfen

Seit 2018 versuchen Frauen, an den Halacha-Prüfungen des Oberrabbinats teilzunehmen. Nun ist es ihnen gelungen

von Sophie Goldblum  08.05.2026

Talmudisches

Die Zahl 80

Was unsere Weisen über die wahre Stärke im Alter lehren

von Avi Frenkel  07.05.2026