USA

Broche für die Spritze

Welches Gebet soll man bei der Impfung sprechen? Foto: Getty Images

In den USA können seit Neuestem auch Fünf- bis Elfjährige gegen Corona geimpft werden. Wie die Jewish Telegraphic Agency (JTA) berichtete, hat die New Yorker Rabbinerin Lisa Gelber aus diesem Anlass gemeinsam mit ihrer Tochter, die Angst vor Spritzen hat, ein Dankgebet verfasst.

»Heiliger des Lebens und der Liebe, hülle mich in eine warme Umarmung, während ich mich auf meinen Covid-19-Impfstoff vorbereite«, lauten die ersten Worte. »Ich danke den Ärzten und Wissenschaftlern, die Schöpfer sind wie Du, sowie den weisen Menschen, die den Impfstoff genehmigt haben, und allen, die dafür gesorgt haben, dass er Kindern zugänglich ist.«

GESCHENK Gelber, die in der Congregation Habonim in Manhattan amtiert, teilte das Gebet auf Facebook. »Was für ein Geschenk, dass nun die Nächsten Zugang zu einem Impfstoff haben«, sagte sie im Gespräch mit JTA.

Als die Corona-Impfungen Ende 2020 in den Vereinigten Staaten begannen, wurde viel darüber diskutiert, welcher Segen oder welches bereits bestehende Gebet man bei der Impfung sprechen sollte. Es sind seitdem mehrere neue Gebete geschrieben worden. In vielen wird den Wissenschaftlern dafür gedankt, das sie die Impfstoffe entwickelt haben. ja

Aleeza Ben Shalom

»Wir suchen nach Körper und Seele«

Als Star der Netflix-Serie »Jewish Matchmaking« ist sie international bekannt und kommt auch nach Deutschland. Funktioniert die jüdische Liebe hierzulande anders?

von Mascha Malburg  02.11.2026

Wajera

Lots Töchter

Wie in der Tora über Inzest und sexuelle Gewalt gesprochen wird

von Paige Harouse  30.10.2026

Talmudisches

Sonnenanbeter

Was unsere Weisen über die Macht lehren, die wir dem Zufall zuschreiben

von Vyacheslav Dobrovych  30.10.2026

Mobilität

Scootern am Schabbes?

Was Rabbiner über Fahrräder, Roller und die Belohnung für jeden Schritt lehren

von Rabbiner Dovid Gernetz  29.10.2026

München

20 Jahre jüdisches Leben im Herzen Münchens: Synagoge Ohel Jakob

Das Judentum ist seit 20 Jahren wieder mitten in der bayerischen Hauptstadt verankert

von Christiane Ried  26.10.2026

Lech Lecha

Mut zur Veränderung

Unsicherheit ist Teil jedes neuen Anfangs – doch manche Wege öffnen sich erst, wenn wir sie betreten

von Rabbiner Boris Ronis  23.10.2026

Talmudisches

Das Gebet am Ende der Mahlzeit

Tischgebete kennen alle Weltreligionen. Doch während sich beispielsweise Christen vor dem Essen für das »tägliche Brot« bedanken, steht in der jüdischen Tradition der Dank am Ende der Mahlzeit. Aus einem ganz besonderen Grund

von Detlef David Kauschke  23.10.2026

Talmudisches

Bier

Was unsere Weisen über Getränke und ihre Wirkung lehren

von Rabbinerin Yael Deusel  21.10.2026

Rezension

Wie wurden wir, was wir wurden?

Der Judaist Peter Schäfer erzählt in seinem Buch die Geschichte des aschkenasischen Judentums – faktengesättigt, klar gegliedert und mit einer provokanten These zu Mutterland und Diaspora

von Michael Wolffsohn  18.10.2026