Dresden

Zwei Israelis angegriffen

Foto: imago

Zwei israelische Studenten sind am Montagabend in Dresden von Unbekannten beleidigt und geschlagen worden. Die beiden Männer im Alter von 25 und 26 Jahren seien von sechs schwarz gekleideten Männern unvermittelt angegangen und wegen ihres »südländischen Aussehens« als »beschissene Araber« beschimpft worden, sagte ein Polizeipressesprecher am Dienstag.

Rechte Parolen Der Älteren der beiden Studenten sei auch geschlagen worden. Außerdem seien »rechte Parolen« gefallen, die der Polizeisprecher nicht wörtlich wiedergeben wollte. Eine politische Motivation sei offenkundig. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nach dem Angriff flüchteten die jungen Männer nach Angaben der Polizei in einen nahe gelegenen Markt. Einer der Angreifer habe daraufhin eine Scheibe des Ladens eingeschlagen. Danach habe sich die Gruppe entfernt. Gegen die Täter wird wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung ermittelt. (mit epd)

»Combat 18«

Neonazi-Gruppe bleibt verboten

Bundesverwaltungsgericht in Leipzig lehnt Klage der rechtsextremen Vereinigung gegen Verfügung ab

 25.09.2020

Bundesregierung

Felix Klein regt eine breite gesellschaftliche Debatte über Kirche in NS-Zeit an

Antisemitismusbeauftragter: »Es könnte zu einem Gewinn an Glaubwürdigkeit führen«

von Joachim Heinz  25.09.2020

Thüringen

»Für Überlebende von Auschwitz klingt das wie Hohn in den Ohren«

AfD-Politiker führt Geraer Stadtrat - Kritik von Auschwitz Komitee

 25.09.2020

Thüringen

»Wir Juden haben über Jahrhunderte hier gelebt«

Reinhard Schramm über jüdisches Leben, den Schock nach dem Anschlag von Halle und eine große Hoffnung

von Dirk Löhr  24.09.2020

Nordrhein-Westfalen

Übelste Hetze

Behörden ermitteln gegen rechte Polizei-Chatgruppen

von Hans-Ulrich Dillmann  24.09.2020

Antisemitismus

»Das Thema hat oberste Priorität«

Katharina von Schnurbein über europaweite Initiativen gegen Judenfeindschaft

von Michael Thaidigsmann  24.09.2020

Nachrichten

Projekt, Höchststrafe, Verbot

Meldungen aus Politik

 24.09.2020

Jom Kippur

Ein Jahr danach

Persönliche Betrachtungen einer Überlebenden des Synagogen-Anschlags von Halle

von Anastassia Pletoukhina  24.09.2020

Einspruch

Empörung ist der falsche Ansatz

Michael Rubinstein hält Prävention für die geeignete Maßnahme gegen Rechtsextremismus bei der Polizei

von Michael Rubinstein  24.09.2020