Parteien

Wie denken die Deutschen über den Erfolg der AfD?

Foto: imago images/Christian Ohde

Eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung ist einer Forsa-Erhebung zufolge besorgt wegen des Umfrage-Hochs der AfD. Wie aus dem RTL/ntv-»Trendbarometer« vom Dienstag hervorgeht, machen sich 64 Prozent der Befragten große oder sehr große Sorgen. 34 Prozent macht die Entwicklung laut der Umfrage weniger große oder keine Sorgen.

Zu ähnlichen Ergebnissen kam eine Insa-Umfrage für die »Bild«. 62 Prozent bejahten demnach eine Frage, ob ihnen dieser Rechtsruck Angst mache. 33 Prozent hingegen macht die Entwicklung den Angaben zufolge keine Angst, der Rest gab keine Antwort.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Im ARD-»Deutschlandtrend« hatte die AfD zuletzt bundesweit mit 18 Prozent mit der SPD gleichgezogen. Eine am Wochenende veröffentlichte Insa-Umfrage für die »Bild am Sonntag« sieht die Partei, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestuft wird, bei 19 Prozent, ebenfalls gleichauf mit der SPD. 

Im aktuellen RTL/ntv-»Trendbarometer« vom Dienstag liegt die AfD bei 17 Prozent und damit knapp hinter der SPD (18 Prozent). Stärkste Partei ist demnach die CDU mit 30 Prozent. Die Grünen kommen auf 14 Prozent und liegen vor der FDP (7 Prozent) und den Linken (4 Prozent). dpa

Berlin

Jüdische Kulturtage müssen Hauptausstellung absagen

Wegen einer Finanzierungslücke fällt die Ausstellung aus. Die Jüdische Gemeinde kritisiert die Förderentscheidung des Senats

 12.10.2026

Mitglieder der JSUD vor dem Eingang zum Synagogenhof der Jüdischen Gemeinde Halle

Sachsen-Anhalt

So instrumentalisiert die AfD den Eklat von Halle

AfD-Rechtsaußen Hans-Thomas Tillschneider geriert sich als Opfer »fanatisierter Studenten«. Eine Einordnung

von André Anchuelo  12.10.2026

Hintergrund

Katharina von Schnurbein wird neue Antisemitismusbeauftragte

Die EU-Antisemitismusbeauftragte wechselt von Brüssel nach Berlin und folgt auf Felix Klein. Ein Porträt

von Michael Thaidigsmann  12.10.2026

Berlin

Merz fordert SPD und Grüne auf, nicht mit Linken zu koalieren

Gibt es in Berlin eine rot-rot-grüne Koalition? Der Kanzler appelliert an SPD und Grüne

 12.10.2026

Kommentar

Vereint unter dem Dach eines Rechtsextremen

Der Verleger Jürgen Elsässer hat die Fraktionen von AfD und BSW für ein Kennenlernen in sein Magdeburger TV-Studio eingeladen. Dabei soll es auch um eine strategische Zusammenarbeit gegangen sein

von Ralf Fischer  12.10.2026

Berlin

120 Linke kritisieren Antisemitismus-Papier

Linke, Grüne und SPD haben sich vor dem Beginn von Sondierungsgesprächen zum Vorgehen gegen Antisemitismus verständigt. Daran gibt es aus der Linke nun deutliche Kritik

 12.10.2026

Kommentar

Die Linke hat ihren eigenen Antisemitismus nicht verstanden

Nein, wir sind natürlich keine Antisemiten, schallt es aus der Linken, wir kritisieren nur die israelische Regierung! Diese Formel wird immer wieder als Rechtfertigung herausgeholt

von Frank Schmiechen  12.10.2026

Washington D.C.

21 US-Soldaten im Iran-Krieg gestorben

Die meisten US-Amerikaner sind nicht vom Krieg im Iran überzeugt. Eine Anpassung der Todeszahlen könnte den Unmut noch vergrößern

 12.10.2026

Kommentar

Mit schwerem Koffer zurück aus Berlin

Wie ein deutscher Holocaust-Überlebender auf die sich abzeichnende Koalition von SPD und Grünen mit Antisemiten, Terror-Relativierern und anderen Genozid-Schreiern blickt

von Roman Haller  11.10.2026