Sydney

Warum ein Neonazi in Australien »Mein Kampf« im Gefängnis lesen darf

Foto: picture alliance / AP Photo

Ein Gericht in Australien hat einem angeklagten Neonazi zur Vorbereitung seiner Verteidigung den Zugang zu Adolf Hitlers »Mein Kampf« erlaubt.

Der Angeklagte hatte sich beim Gericht in Ballarat beschwert, weil seine Ausgabe des Buches von der Gefängnisverwaltung beschlagnahmt worden war, wie der australische Sender ABC berichtet. Die Verhandlung gegen den 33-Jährigen sollte heute beginnen.

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Dem Neuseeländer wird vorgeworfen, vor zwei Jahren eine Gruppe von etwa 30 Rechtsextremisten bei einer unerlaubten Kundgebung angeführt zu haben. Sie sollen in einem Park der Stadt Ballarat - 120 Kilometer nordwestlich der Metropole Melbourne - rassistische Parolen skandiert haben.

Vor allem in Sydney und Melbourne machen rechtsextreme Gruppen immer wieder öffentlich Stimmung gegen Juden und sexuelle Minderheiten. Für Entsetzen sorgte etwa 2023 die öffentliche Feier von Adolf Hitlers Geburtstag im Melbourner Restaurant »The Bavarian«. kna

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