Norfolk

USA verstärken Präsenz im Nahen Osten: Dritter Flugzeugträger auf dem Weg

Die USS George H.W. Bush verlässt am Dienstag Norfolk (Virginia). Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Während der Krieg mit Iran in eine entscheidende Phase eintritt, verlegen die Vereinigten Staaten einen weiteren Flugzeugträger in die Region. Verteidigungsminister Pete Hegseth bestätigte laut amerikanischen Medien, die USS George H. W. Bush befinde sich mit Begleitschiffen auf dem Weg in den Nahen Osten.

Der Verband lief von seinem Heimathafen in Norfolk im Bundesstaat Virginia aus. Die Mission war offenbar schon länger geplant, doch die aktuelle Eskalation verleiht dem Einsatz zusätzliche Bedeutung.

Mit der Entsendung der USS George Bush sind nun insgesamt drei US-Flugzeugträgergruppen im weiteren Einsatzgebiet präsent. Bereits vor Ort sind die USS Gerald R. Ford im Mittelmeer, die zuletzt in Kroatien repariert wurde, sowie die USS Abraham Lincoln im Arabischen Meer. Die massive militärische Konzentration unterstreicht die wachsende Spannung im Konflikt mit Teheran.

Möglicher Bodeneinsatz

Parallel dazu werden tausende US-Soldaten in die Region verlegt. Beobachter schließen nicht aus, dass Washington auch einen möglichen Bodeneinsatz vorbereitet.

Lesen Sie auch

US-Präsident Donald Trump und Verteidigungsminister Hegseth hatten zuletzt erklärt, die kommenden Tage könnten den weiteren Verlauf des seit rund einem Monat andauernden Krieges maßgeblich bestimmen. Trump zeigte sich zugleich zuversichtlich und sagte, der Konflikt werde »nicht mehr sehr lange dauern«.

Trotz der Angriffe der USA und Israels gelang es Teheran bislang, die Straße von Hormus weitgehend zu blockieren. Die Meerenge gilt als eine der wichtigsten Routen für den globalen Öltransport. Entsprechend nervös reagieren die internationalen Märkte.

Trump deutete jedoch an, dass ein Ende der Kampfhandlungen auch ohne eine vollständige Kontrolle über die Wasserstraße durch die USA möglich sei. »Die Straße von Hormus wird sich automatisch wieder öffnen, sobald wir raus sind«, erklärte er. im

Dresden/Leipzig

Hitlergruß: Urteil gegen Melanie Müller ist rechtskräftig

Das Urteil gegen die Schlagersängerin wegen des Zeigens des Nazigrußes ist rechtskräftig. Warum sie die Revision zurückzieht und was das für sie bedeutet

 01.04.2026

Pessach

Preis der Freiheit

Unabhängigkeit und Selbstbestimmung entstehen nicht von allein. Sie müssen erstritten, manchmal sogar erkämpft werden

von Josef Schuster  01.04.2026

Berlin

»Arrogante Belehrungen«: Prosor kritisiert Castellucci scharf

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung übt Kritik an der Jerusalemer Regierung für die Ausweitung der Todesstrafe. Der israelische Botschafter spricht von Doppelmoral

 01.04.2026

Buenos Aires

Argentinien stuft Irans Revolutionsgarden als Terrororganisation ein

Präsident Javier Milei begründete den Schritt unter anderem mit dem Bombenanschlag auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA im Jahr 1994, bei dem 85 Menschen ermordet wurden

 01.04.2026

Ottawa

PFLP-Ableger: Kanada löst Samidoun auf

Der Schritt erfolgt wegen »Nichteinhaltung« gesetzlicher Vorgaben. In Kanada war die Gruppe zuvor als Terrororganisation eingestuft worden

 01.04.2026

Washington D.C.

Trump stellt baldiges Kriegsende in Aussicht

»Ob wir ein Abkommen haben oder nicht, ist jetzt irrelevant«, sagt der amerikanische Präsident

 01.04.2026

Meinung

Hauptsache, Israel steht am Pranger!

Palmsonntag in Jerusalem und auf Social Media: Ein Rückblick

von Wolf J. Reuter  01.04.2026

Standpunkt

Die Militäroperation gegen das Mullah-Regime ist die Chance für den Nahen und Mittleren Osten

Ein Gastbeitrag von Roderich Kiesewetter, Bundestagsabgeordneter (CDU) und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses

von Roderich Kiesewetter  31.03.2026

Peking

Pakistan und China stellen Forderungen für Frieden im Nahen Osten vor

Pakistan bemüht sich um Vermittlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Jetzt stellen Pakistan und China gemeinsame Forderungen vor

 31.03.2026