Genf

USA und Iran pausieren Verhandlungen

Der als Vermittler beteiligte Außenminister des Oman, Sayyid Badr bin Hamad Al Busaidi, mit den amerikanischen Vermittlern Jared Kushner und Steve Witkoff in Genf Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Die USA und der Iran haben ihre womöglich entscheidenden Atomverhandlungen nach rund drei Stunden vorerst unterbrochen. Die Delegationen beider Staaten kämen in Genf nun jeweils zu eigenen Beratungen zusammen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Am Abend sollen die Verhandlungen demnach fortgesetzt werden.

Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um das umstrittene iranische Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran Atomwaffen entwickelt. Irans Regierung bestreitet derlei Absichten und zeigt sich bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen.

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Im Gegenzug fordert Teheran die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Am Mittwoch übermittelte der Iran einen ersten Entwurf für ein neues Abkommen.

Der Vermittler Oman bestätigte die Verhandlungspause. »Wir haben heute in Genf kreative und positive Ideen ausgetauscht, und nun haben sowohl die US-amerikanischen als auch die iranischen Unterhändler eine Pause eingelegt. Wir werden später am Tag weitermachen«, schrieb Außenminister Badr al-Bussaidi auf X. dpa

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