»Bus der Begegnungen«

Unterwegs für die Demokratie

Der Tank ist voll, und die Reifen sind aufgepumpt: Am Montagvormittag ist der »Bus der Begegnungen« zu seiner großen Deutschlandtour aufgebrochen. »Wir wollen mit den Menschen in diesem Land ins Gespräch kommen und herausfinden, was sie bewegt, und welche Sorgen und Ängste sie haben«, sagte Shai Hoffmann, einer der Projektinitiatoren, vor der Abfahrt des roten Doppeldeckerbusses am Bundestag.

Die Initiative »Offene Gesellschaft« will mit dem Bus bis zum 17. September durch Deutschland fahren, um für ein friedliches Miteinander und Toleranz zu werben.

Bürger Die 20 ehrenamtlichen Teilnehmer wollen in verschiedenen Städten bei Kaffee und Kuchen und gemeinsamen Kochabenden mit Bürgern über die bevorstehenden Bundestagswahlen sowie ihre Wünsche an die Politik sprechen.

Stopps sind unter anderem in Chemnitz, Apolda, Kassel, Dortmund und Neubrandenburg geplant. Mit der Aktion wollen die Initiatoren parteiunabhängig ein Zeichen gegen Politikverdrossenheit und antidemokratische Stimmungsmache setzen. »Wir müssen aus unseren persönlichen ›Filterblasen‹ heraustreten, um zu erfahren, was in Deutschland gut läuft und was sich ändern soll«, so Hoffmann.

Er freue sich auf anregende Gespräche. »Natürlich stelle ich mich auch auf sehr schwierige Diskussionen ein. Solange niemand gewalttätig wird oder rassistische Sprüche loslässt, empfangen wir ihn aber mit offenen Armen«, sagte Hoffmann.

www.bus-der-begegnungen.de

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