»Bus der Begegnungen«

Unterwegs für die Demokratie

Der Tank ist voll, und die Reifen sind aufgepumpt: Am Montagvormittag ist der »Bus der Begegnungen« zu seiner großen Deutschlandtour aufgebrochen. »Wir wollen mit den Menschen in diesem Land ins Gespräch kommen und herausfinden, was sie bewegt, und welche Sorgen und Ängste sie haben«, sagte Shai Hoffmann, einer der Projektinitiatoren, vor der Abfahrt des roten Doppeldeckerbusses am Bundestag.

Die Initiative »Offene Gesellschaft« will mit dem Bus bis zum 17. September durch Deutschland fahren, um für ein friedliches Miteinander und Toleranz zu werben.

Bürger Die 20 ehrenamtlichen Teilnehmer wollen in verschiedenen Städten bei Kaffee und Kuchen und gemeinsamen Kochabenden mit Bürgern über die bevorstehenden Bundestagswahlen sowie ihre Wünsche an die Politik sprechen.

Stopps sind unter anderem in Chemnitz, Apolda, Kassel, Dortmund und Neubrandenburg geplant. Mit der Aktion wollen die Initiatoren parteiunabhängig ein Zeichen gegen Politikverdrossenheit und antidemokratische Stimmungsmache setzen. »Wir müssen aus unseren persönlichen ›Filterblasen‹ heraustreten, um zu erfahren, was in Deutschland gut läuft und was sich ändern soll«, so Hoffmann.

Er freue sich auf anregende Gespräche. »Natürlich stelle ich mich auch auf sehr schwierige Diskussionen ein. Solange niemand gewalttätig wird oder rassistische Sprüche loslässt, empfangen wir ihn aber mit offenen Armen«, sagte Hoffmann.

www.bus-der-begegnungen.de

Meinung

Francesca Albanese neben Hamas-Funktionär und Mullah-Minister

Die UN-Sonderberichterstatterin teilte sich bei »Al Jazeera« ein Podium mit Repräsentanten einer Terrororganisation und eines Mörderregimes. Wann hat dieses Verhalten endlich Konsequenzen für sie?

von Sacha Stawski  08.02.2026

Washington

Berichte: Trumps »Friedensrat« tagt am 19. Februar zu Gaza

Der von US-Präsident Trump ins Leben gerufene »Friedensrat« soll erstmals über die weitere Entwicklung im Gazastreifen beraten. Dabei geht es auch ums Geld

 08.02.2026

Replik

Ein starkes Kurdistan kann Israels Partner werden

In der aktuellen Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen äußert sich die Expertin Ofra Bengio skeptisch zur Chance eines kurdisch-israelischen Bündnisses in Nahost. Eine Replik des Bundesvorsitzenden der Kurdischen Gemeinde Deutschland

von Ali Ertan Toprak  07.02.2026

Libanon

Kreise: Hochrangiger Hisbollah-Funktionär tritt zurück

Die Hisbollah im Libanon steht unter Druck: Sie soll sich entmilitarisieren. Nun tritt ein prominenter Funktionär zurück

 07.02.2026

Nahost

Trump: Anfang nächster Woche wieder Gespräche mit Iran

Nach den wiederaufgenommenen Verhandlungen mit dem Iran erhöht der US-Präsident mit einer Zoll-Drohung den Druck auf Teheran. Kurz darauf erzählt er, wie die Gespräche aus seiner Sicht liefen

 07.02.2026

Protest

Tausende demonstrieren in Berlin für Freiheit im Iran

Sie wollen den Menschen im Iran eine Stimme verleihen. Zahlreiche Organisationen und politische Persönlichkeiten versammeln sich am Brandenburger Tor. Etliche bangen um Angehörige in der Heimat

 07.02.2026 Aktualisiert

Extremismus

AfD: Björn Höcke zitiert abermals Nazi-Parole

Der AfD-Politiker Höcke ist wegen einer verbotenen Nazi-Parole bereits verurteilt worden. Jetzt prüft die Polizei einen neuen Vorfall. Doch Abgeordnete stehen unter besonderem Schutz

 06.02.2026

München

Jüdische Gemeinde erhält Drohbrief mit Patrone

Der Staatsschutz der bayerischen Polizei ermittelt

von Imanuel Marcus  06.02.2026

Berlin/Gießen

Nach Rede im Hitler-Stil: AfD will Mitglied rauswerfen

Mit seiner Rede, die an Adolf Hitler erinnerte, sorgte Alexander Eichwald beim AfD-Jugendkongress für Aufregung. Jetzt droht ihm der Parteiausschluss

 06.02.2026