Hamburg

Umgang mit Antisemitismus: Lina sagt Fridays-for-Future-Auftritt ab

Lina Larissa Strahl Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress

Wegen des Umgangs der Klimabewegung mit Antisemitismus hat die Sängerin Lina ihren Auftritt bei der Hamburger Fridays-for-Future-Demonstration am Freitag kurzfristig abgesagt.

»Ich möchte damit meinen Protest zum Ausdruck bringen, dass sich Fridays For Future Hamburg nicht ausreichend von Antisemitismus distanziert und keine Vorkehrungen trifft, dass antisemitische Inhalte regelmäßig und in großem Umfang auf den von ihnen organisierten Demonstrationen zur Schau gestellt werden«, teilte die Sängerin und Schauspielerin Lina Larissa Strahl auf ihrem Instagram-Account mit.

Insbesondere Greta Thunberg und ihr Umfeld verbreiteten seit Monaten antisemitische Klischees und Hass gegen Israelis auf der ganzen Welt.

Lesen Sie auch

»Dies kann und will ich nicht ignorieren.« Die Demonstrationen sollten ein Raum für ein respektvolles Miteinander sein, ohne für Hass und Diskriminierung gegen Jüdinnen und Juden instrumentalisiert zu werden, betonte die 26-Jährige. Lina Larissa Strahl war früher als Bibi Blocksberg im Kino zu sehen. Zuletzt tanzte sie in der RTL-Show »Let’s Dance« mit.

Die Hamburger Demonstration der Klimabewegung Fridays for Future soll am Freitagnachmittag starten. Die Veranstalter erwarten der Polizei zufolge rund 15.000 Menschen. Die Demo ist Teil des europaweiten Klimastreiks anlässlich der Europawahl. Mit der Kundgebung soll auf die Dringlichkeit der Klimakrise hingewiesen werden. dpa

Internationaler Strafgerichtshof

Chefankläger abgesetzt: Khans Schiffbruch

Der Chef der Anklagebehörde am Internationalen Strafgerichtshof ist von den Vertragstaaten abgesetzt worden. Gegen ihn stehen schwere Vorwürfe im Raum. Der Rufschaden für das Haager Gericht ist groß

von Michael Thaidigsmann  26.07.2026

Berlin

Ein Toter und 14 Verletzte: Auto fährt auf CSD-Kundgebung in Menschenmenge

Hunderttausende feiern stundenlang friedlich beim CSD in Berlin. Am Abend ist es damit abrupt vorbei. Laut Polizei ist ein Auto in die Menge gefahren. Es gibt mindestens einen Toten.

 26.07.2026

Bayern

»Es ist Zeit, den Hass zu beenden«

Eine Mahnwache der Deutsch-Israelischen Gesellschaft zeigte Solidarität mit dem Opfer des israelfeindlichen Verbrechens in der Region Würzburg

von Stefan W. Römmelt  25.07.2026

Meinung

Wo ist der Geist von Sarajevo?

Auch in Deutschland rufen Vertreter der bosnischen Diaspora zunehmend nach harten Sanktionen gegen Israel und scheuen den Dialog mit den jüdischen Gemeinden hier. Das war schon einmal anders

von Marc Simon  24.07.2026

NRW

Davidstern von Pride Parade verbannt

Der 28-jährige Student Sören Habet sagt, weder die Polizei noch die Veranstalter hätten ihn mit einer Davidstern-Regenbogen-Fahne teilnehmen lassen

 24.07.2026

Umfrage

AfD liegt in Berlin erstmals vorn

Nur acht Wochen vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus wird erneut ein Stimmungswechsel registriert

von Imanuel Marcus  24.07.2026

Washington D.C.

USA knüpfen Atomabkommen mit Saudi-Arabien an Annäherung an Israel

So reagiert Präsident Donald Trump auf Kritik, Washington habe mit dem Vertrag Druckmittel gegenüber Riad aufgegeben

 24.07.2026

Neue Angriffe

Trump kündigt »militärische Bestrafung« Teherans an

Nach Medienberichten bereiten die USA zugleich eine Ausweitung ihrer Militärpräsenz in der Region vor

 24.07.2026

Diplomatie

Nauru eröffnet Botschaft in Jerusalem

Damit ist der Inselstaat das zehnte Land, das seine diplomatische Vertretung in Israels Hauptstadt ansiedelt. Auch Kolumbien will eine Botschaft in Jerusalem eröffnen

 24.07.2026