Meinung

Staatsbankrott war gestern

Der amerikanische Ökonom Milton Friedman hatte einst nur Spott übrig für Israels Wirtschaft. Sie widerspreche dem gängigen Vorurteil, wonach Juden gute Kaufleute seien. In der Tat: Die Wirtschaft des jüdischen Staates war bis in die 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein ein chronischer Sanierungsfall, dem Staatsbankrott nahe. Doch inzwischen ist das Land zum Musterschüler aufgerückt. Und seit Montag hat Israel die offizielle Anerkennung der OECD, im Klub der Industrieländer angekommen zu sein. Das kommt nicht von ungefähr. Israels Ökonomie und Wirtschaftspolitik verdienen Bestnoten. Nur wenige Länder können in Sachen Wachstum mit dem kleinen Mittelmeerland derzeit mithalten. Die globale Finanzkrise? In Israel kein Thema. Der Schekel zählt zudem zu den starken Währungen der Welt. Die Inflation ist ebenso im Griff wie die Staatsverschuldung. Die Mitgliedschaft in der OECD wird die Integration in den Weltmarkt weiter vorantreiben. Friedman, der Nobelpreisträger, würde sich staunend die Augen reiben.

Schweiz

Ein Importverbot von koscherem Fleisch gefährdet jüdisches Leben

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Aufruf

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von Barbara Just  01.10.2026

UN-Kongress

Experten diskutieren strafrechtliche Verfolgung sexueller Gewalt in Konflikten

Bei einer Veranstaltung im Rahmen des UN-Kongresses zur Verbrechensverhütung in Abu Dhabi diskutierten jüdische Organisationen über Strafverfolgung, digitale Beweismittel und den Schutz von Betroffenen

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 01.10.2026

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 01.10.2026

Berlin

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 01.10.2026