Hannover

Reinhold Robbe als DIG-Präsident bestätigt

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) hat bei ihrer Hauptversammlung am vergangenen Sonntag in Hannover Reinhold Robbe als Präsident im Amt bestätigt. Der SPD-Politiker war bis 2005 Mitglied des Bundestages und anschließend fünf Jahre lang dessen Wehrbeauftragter. Seit 2010 ist er Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.

Als Vizepräsidenten wurden unter anderem die Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann (CDU/CSU), Sven-Christian Kindler (Bündnis 90/Die Grünen), Christian Lange (SPD) und Florian Toncar (FDP) gewählt.

Sicherheit Auf der Tagesordnung stand zudem die Diskussion über die aktuelle Lage im Nahen Osten. Dazu wurde eine Erklärung beschlossen, in der die Sorge zum Ausdruck gebracht wird, mit der die DIG die Entwicklungen in der Region verfolgt. Insbesondere das iranische Atomprogramm gefährde Frieden und Sicherheit. »Angesichts der wiederholten Drohgebärden des Iran gegenüber Israel und der brisanten Entwicklungen in der Region unterstreichen wir in aller Deutlichkeit unsere Solidarität mit Israel und seinen Menschen«, heißt es in der Erklärung.

Die DIG fordert in dem Papier die Verantwortungsträger auf, den öffentlichen Diskurs über Deutschlands Verpflichtung gegenüber den Menschen in Israel offensiv und auf allen Ebenen zu führen. »Im Ernstfall müssen der Deutsche Bundestag und die Bundesregierung Israel mit allen Erfolg versprechenden Mitteln unterstützen.« ja

Beirut

Israel: Haben hochrangigen Hisbollah-Kommandeur getötet

Im Krieg zwischen Israel und der libanesischen Terrororganisation ist keine Deeskalation in Sicht. In der Nacht trifft ein heftiger israelischer Angriff erneut Ziele in Beirut

 01.04.2026

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Gutachten missverstanden: Bundestagsdienst bewertet Iran-Angriffe nicht abschließend

Laut Medienberichten hat der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages den Iran-Krieg als völkerrechtswidrig eingeordnet. Die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« widerspricht in einer Analyse dieser Darstellung nun

 01.04.2026

Frankfurt am Main

Jüdische Filmtage: Kino kündigt Kooperation, Organisatoren üben scharfe Kritik

Die Jüdische Gemeinde sieht »faktisch eine Kapitulation vor antisemitischem Druck«, während die Astor Film Lounge ihre Entscheidung verteidigt

von Imanuel Marcus  01.04.2026

Dresden/Leipzig

Hitlergruß: Urteil gegen Melanie Müller ist rechtskräftig

Das Urteil gegen die Schlagersängerin wegen des Zeigens des Nazigrußes ist rechtskräftig. Warum sie die Revision zurückzieht und was das für sie bedeutet

 01.04.2026

Pessach

Preis der Freiheit

Unabhängigkeit und Selbstbestimmung entstehen nicht von allein. Sie müssen erstritten, manchmal sogar erkämpft werden

von Josef Schuster  01.04.2026

Berlin

»Arrogante Belehrungen«: Israelische Botschaft kritisiert Castellucci scharf

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung übt Kritik an der Jerusalemer Regierung für die Ausweitung der Todesstrafe. Die israelische Botschaft spricht von Doppelmoral

 01.04.2026 Aktualisiert

Buenos Aires

Argentinien stuft Irans Revolutionsgarden als Terrororganisation ein

Präsident Javier Milei begründete den Schritt unter anderem mit dem Bombenanschlag auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA im Jahr 1994, bei dem 85 Menschen ermordet wurden

 01.04.2026

Ottawa

PFLP-Ableger: Kanada löst Samidoun auf

Der Schritt erfolgt wegen »Nichteinhaltung« gesetzlicher Vorgaben. In Kanada war die Gruppe zuvor als Terrororganisation eingestuft worden

 01.04.2026

Washington D.C.

Trump stellt baldiges Kriegsende in Aussicht

»Ob wir ein Abkommen haben oder nicht, ist jetzt irrelevant«, sagt der amerikanische Präsident

 01.04.2026