Sachsen-Anhalt

Polizei verhindert möglichen Anschlag auf Synagoge Halle

Die Künstlerin Lidia Edel hat aus der Tür, die den Schüssen des Attentäters standhielt, ein Denkmal gefertigt. Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Sicherheitskräfte haben in der Schweiz einen 19-Jährigen verhaftet, der einen Anschlag auf die Synagoge in Halle/Saale geplant haben soll. Der Zugriff erfolgte bereits am 14. Februar, wie die »Mitteldeutsche Zeitung« berichtet.

Dem Blatt zufolge soll der junge Mann eine Waffe besorgt und im Messenger-Dienst Telegram mit seinem Vorhaben geprahlt haben. Die Schweizer Beamten konnten die Schusswaffe sicherstellen. Der Tatverdächtige stammt offenbar aus Sachsen-Anhalt und soll dort auch Familie haben. Aus welchen Motiven er gehandelt haben könnte, ist noch unklar.

Lesen Sie auch

Der Zugriff erfolgt mehr als fünf Jahre nach dem Anschlag von Halle. Am 9. Oktober 2019 hatte ein Rechtsextremer versucht, die voll besetzte Synagoge zu stürmen, in der zum Tatzeitpunkt ein Jom-Kippur-Gottesdienst abgehalten wurde.

Doch der Versuch, die Tür zum Synagogen-Gelände mit selbst gebauten Waffen und Sprengstoff zu zerstören, scheiterte. Stattdessen ermordete der Mann eine Passantin und den Gast eines Döner-Imbisses. Der rechtsextreme Terrorist wurde zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt. ja

Kommentar

Ärzte mit Grenzen

Die Waffen schweigen weitgehend in Gaza, der Informationskrieg tobt weiter. Ein besonders niederträchtiges Beispiel liefert »Ärzte ohne Grenzen«

von Wolf J. Reuter  10.01.2026 Aktualisiert

Kommentar

Die Proteste im Iran und die blamable Berichterstattung von ARD und ZDF

Die Mullahs sollen weg, der Schah soll kommen: Dafür hat die Linke gerade keine Erklärung parat - und mit ihr auch nicht die links geprägten Redaktionen des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks

von Christoph Lemmer  10.01.2026

Berlin

»Das Mullah-Regime muss jetzt fallen«

Zentralrat der Juden: Es braucht ein Ende der Zurückhaltung gegenüber Teheran - und ein klares politisches Signal aus Deutschland

 09.01.2026

Fernsehen

Jüdische Journalisten kritisieren Verpixelung von »Bring them Home!«-Kette

Der Verband JJJ fordert: Die »unpolitische, rein humanitäre Forderung« auf der Plakette eines Kochs muss sichtbar sein

 09.01.2026

Potsdam

Beauftragter gegen Judenhass: »Ich sehe nicht ein, mich verschrecken zu lassen«

Noch in der Tatnacht habe seine Familie ihn darin bestärkt, seine Arbeit fortzusetzen, so Andreas Büttner. »Sie haben mir gesagt, ich müsse weitermachen. Eigentlich sogar noch lauter werden«

 09.01.2026

Jerusalem

US-Botschafter: Israel entscheidet selbst über weiteres Vorgehen gegen Iran

»Lassen Sie uns hoffen, dass dies das Jahr ist, in dem das iranische Volk sagt: ›Es reicht‹«, sagt Mike Huckabee

 09.01.2026

Kommentar

Ich gebe die Hoffnung für Brandenburg nicht auf

Nach dem Koalitionsbruch muss die Politik die Menschen wieder in den Mittelpunkt stellen

von Alex Stolze  09.01.2026

Berlin/Kloster Seeon

Zentralrat der Juden fordert schärferes Strafrecht gegen Hass

Seit dem jüngsten Krieg im Nahen Osten ist Antisemitismus vielerorts explodiert. Zentralratspräsident Schuster sieht den deutschen Rechtsstaat dagegen schlecht aufgestellt

 09.01.2026

Teheran

Iran kappt Internet während landesweiter Proteste gegen das Regime

In zahlreichen Städten, darunter auch in der Hauptstadt, gingen erneut große Menschenmengen auf die Straße

 09.01.2026