Berlin

Polizei löst Pro-Terror-Demonstration in Neukölln auf

Foto: picture alliance/dpa

Eine nicht angemeldete, antiisraelische Demonstration ist am Montagabend in Berlin-Neukölln von der Polizei aufgelöst worden. Zwischen 21 und 22 Uhr waren rund 100 Menschen auf der Sonnenallee an der Ecke zur Hobrechtstraße zusammengekommen, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Dabei hätten sie kurzzeitig die Fahrbahn betreten, zudem habe ein Unbekannter eine volksverhetzende Parole ausgerufen. Nach dem Eintreffen der Polizei seien die Menschen zunächst in eine Nebenstraße gelaufen, um sich anschließend neu zu formieren. Die Einsatzkräfte der Polizei hätten jedoch Personen feststellen und die Versammlung beenden können.

Neben einer Strafanzeige aufgrund der mutmaßlich volksverhetzenden Äußerung ermittelt die Polizei nun wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen das Versammlungsrecht.

Auf Filmaufnahmen war zu sehen, wie ein älterer Mann, der auf der Route der Demonstranten wohnt, eine Deutschland-Fahne hielt. Er wurde daraufhin von Teilnehmern des Protestzuges als Nazi bezeichnet und bedroht.

In Neukölln kam es bereits vor dem 7. Oktober 2023 regelmäßig zu Demonstrationen von Juden- und Israelhassern sowie Unterstützern des palästinensischen Terrors. Am Tag der Massaker der Hamas in Israel wurden diese auf der Sonnenallee gefeiert. dpa/ja

Leer

Holocaust-Überlebender Weinberg mit 101 Jahren gestorben

Albrecht Weinberg hat drei Konzentrationslager und Todesmärsche überlebt. Für Aufsehen sorgte er mit der Rückgabe des Bundesverdienstkreuzes. Nun ist er in Leer gestorben

 12.05.2026

Berlin

Verfassungsschutz will über Antisemitismus aufklären

Wassermelone, Krake und Demo-Parolen: Der Verfassungsschutz erklärt, welche Symbole und Slogans seiner Einschätzung nach auf Extremismus und Antisemitismus hindeuten können.

 12.05.2026

Brüssel

Pride Parade nimmt Auflagen für jüdische Teilnehmer zurück

Eine Gruppe war mitgeteilt worden, ihre Mitglieder dürften weder Davidsterne noch das Wort »jüdisch« auf Bannern oder Symbolen zeigen

 12.05.2026

New York

Festnahmen bei Zusammenstößen vor Synagoge in Brooklyn

Israelfeindliche Demonstranten skandieren »Palästina gehört nur uns« und »Fuck Israel«. Es kommt zu Rangeleien mit Gegendemonstranten

 12.05.2026

Meinung

Wer definiert das Judentum?

Die Theologische Fakultät der Universität Freiburg im Üechtland verleiht dem messianischen Rabbiner Mark S. Kinzer die Ehrendoktorwürde. Das belastet das jüdische Verhältnis zu einem katholischen Partner

von Zsolt Balkanyi-Guery  12.05.2026

Nahost

Bericht: Vereinigte Arabische Emirate griffen den Iran heimlich an

Eine der Attacken soll Anfang April ein großes Feuer auf einer Raffinerie auf der iranischen Insel Lavan verursacht haben

 12.05.2026

Washington D.C.

Trump erwägt neue Militärschläge gegen Iran

Der US-Präsident bezeichnete die Antwort Teherans auf seinen jüngsten Vorschlag für eine dauerhafte Waffenruhe als »Müll«

 12.05.2026

Essay

Warum ich Zionist bin

Heute ist Zionismus für viele ein Schimpfwort und gleichbedeutend mit Rassismus. Da muss eine Verwechslung vorliegen. Antizionismus ist Rassismus. Der Zionismus ist die selbstverständlichste Antwort auf zweitausend Jahre Verfolgung, Vertreibung und Völkermord

von Mathias Döpfner  12.05.2026

Berlin

Mehr Straftaten gegen Gedenkstätten im vergangenen Jahr

Sachbeschädigung, Volksverhetzung, Diebstahl, Hausfriedensbruch: Die Zahl der Straftaten in und gegen Gedenkstätten ist im vergangenen Jahr gestiegen

 11.05.2026