Berlin

Polizei löst Pro-Terror-Demonstration in Neukölln auf

Foto: picture alliance/dpa

Eine nicht angemeldete, antiisraelische Demonstration ist am Montagabend in Berlin-Neukölln von der Polizei aufgelöst worden. Zwischen 21 und 22 Uhr waren rund 100 Menschen auf der Sonnenallee an der Ecke zur Hobrechtstraße zusammengekommen, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Dabei hätten sie kurzzeitig die Fahrbahn betreten, zudem habe ein Unbekannter eine volksverhetzende Parole ausgerufen. Nach dem Eintreffen der Polizei seien die Menschen zunächst in eine Nebenstraße gelaufen, um sich anschließend neu zu formieren. Die Einsatzkräfte der Polizei hätten jedoch Personen feststellen und die Versammlung beenden können.

Neben einer Strafanzeige aufgrund der mutmaßlich volksverhetzenden Äußerung ermittelt die Polizei nun wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen das Versammlungsrecht.

Auf Filmaufnahmen war zu sehen, wie ein älterer Mann, der auf der Route der Demonstranten wohnt, eine Deutschland-Fahne hielt. Er wurde daraufhin von Teilnehmern des Protestzuges als Nazi bezeichnet und bedroht.

In Neukölln kam es bereits vor dem 7. Oktober 2023 regelmäßig zu Demonstrationen von Juden- und Israelhassern sowie Unterstützern des palästinensischen Terrors. Am Tag der Massaker der Hamas in Israel wurden diese auf der Sonnenallee gefeiert. dpa/ja

Krieg

Iran lehnt Waffenstillstand ab mit Israel und den USA ab

Die Hintergründe

 06.04.2026

Krieg

»Crazy Bastards«: Trumps Ultimatum

Der amerikanische Präsident droht Teheran mit wüsten Worten und spricht ein vermeintlich letztes Ultimatum aus

 06.04.2026

Standpunkt

Die Militäroperation gegen das Mullah-Regime ist eine historische Chance

Ein Gastbeitrag von Roderich Kiesewetter, Bundestagsabgeordneter (CDU) und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses

von Roderich Kiesewetter  06.04.2026 Aktualisiert

Extremismus

Die Linke und der Judenhass

Der »taz«-Journalist Nicholas Potter hat ein Buch über die Zusammenhänge zwischen Antisemitismus und Autoritarismus bei Teilen der Linken geschrieben. Ein Auszug

von Nicholas Potter  05.04.2026

Krieg

Trump gibt iranischer Führung Zeit bis Dienstagabend

Der US-Präsident hat der iranischen Führung mit heftigen Angriffen gedroht, sollte sie nicht einlenken

 05.04.2026

Botschafter Ron Prosor: Das Regime in Teheran steht mit dem Rücken zur Wand

Debatte

»Das wäre enorm wichtig, gerade für die vielen Kinder mit muslimischem Migrationshintergrund«

Israels Botschafter Ron Prosor spricht sich für Pflichtbesuche in KZ-Gedenkstätten aus

 05.04.2026

Krieg

Israel meldet Tötung eines weiteren Öl-Kommandeurs im Iran

Nach einem Angriff in Teheran spricht Israels Militär von einem »schweren Schlag gegen die wirtschaftlichen Grundlagen des iranischen Sicherheitsapparats«. Das steckt hinter dem Angriff

 05.04.2026

Krieg

Trump: Wir haben unseren Soldaten gerettet und in Sicherheit gebracht

Rettung wie in einem Hollywood-Film: US-Spezialeinheiten konnten den vermissten Offizier des abgeschossenen Kampfjets geborgen. Der US-Präsident schildert die riskante Mission mit dramatischen Worten

von Lars Nicolaysen  05.04.2026

Krieg

Bericht: USA greifen Suchort von vermisstem US-Soldaten an

Die Suche nach dem vermissten Besatzungsmitglied eines US-Kampfjets läuft auf Hochtouren. Jetzt werden aus dem Iran Luftangriffe in einer Gegend gemeldet, in dem sich der US-Soldat befinden soll

 05.04.2026