Medien

Podium zur Berichterstattung über Israel und Nahen Osten

Esther Schapira Foto: picture alliance / dpa

Medien

Podium zur Berichterstattung über Israel und Nahen Osten

Berichte in deutschen Medien über Israel seien oft nicht präzise, erklären die Organisatoren

 28.03.2023 13:39 Uhr

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) Berlin und Brandenburg, der Journalistenverband Berlin-Brandenburg und die Landeszentrale für politische Bildung Berlin laden am 4. April zu einer Diskussion über Israel-Berichterstattung ein.

Auf dem Podium sitzen die Journalistin und Filmemacherin Esther Schapira, B.Z-Chefkolumnist Gunnar Schupelius und Christoph Strack, Journalist bei der Deutschen Welle, kündigten die Veranstalter am Dienstag in Berlin an.

Der Historiker Jörg Gehrke wird einen Impulsvortrag halten. Die Moderation übernimmt die stellvertretende Vorsitzende der DIG Berlin-Brandenburg, Maya Zehden.

Halbwahrheiten Berichte in deutschen Medien sowohl über Israel als auch über den Nahostkonflikt seien oft nicht präzise, heißt es in der Ankündigung. Das reiche von kleinen Fehlern über historische Ungenauigkeiten bis hin zu Halbwahrheiten.

Mal werde fälschlicherweise Tel Aviv für die israelische Hauptstadt gehalten, dann die Hamas als »palästinensischer Widerstand« bezeichnet. Aus einem Terroranschlag werde ein »Schusswechsel« und ein Besuch eines israelischen Ministers auf dem Tempelberg eine »Verletzung des Status quo« genannt. Dabei sei gerade bei diesen Themen große Sensibilität angezeigt.

Diskutiert werden soll über die Gründe für diese Situation und wie Journalisten und Redaktionen ihre Berichterstattung verbessern können. epd

Madrid

Kritik an Zara wegen Halloween-Kostüm mit Ähnlichkeit zu KZ-Kleidung

Die Hintergründe

 01.10.2026

Terrorismus

Sicherheitsbehörden verhindern Mordanschläge auf jüdische Ziele in Deutschland

Die Hintergründe

 01.10.2026

Washington D.C.

Keith Sonderling als US-Arbeitsminister bestätigt

In den Vereinigten Sraaten ist der in New York geborene Anwalt bereits der vierte Jude, der dieses Amt ausübt

 01.10.2026

Der RAF-Stützpunkt Fairford, im Hintergrund ein B1-Bomber

London

Vorfall bei US-Militärbasis: »Hinweise« auf Beteiligung eines Drittstaates

Nach dem Vorfall an einem US-Luftwaffenstützpunkt in Großbritannien kommen immer mehr Details ans Licht. Andy Burnham bestätigt nun eine mögliche Verbindung zu einem ausländischen Akteur.

 01.10.2026

Berlin

Linken-Politiker Ferat Koçak gibt Sitz im Innenausschuss ab

Der Wahlsieg der Linken lässt die Linken jubeln. Doch Fotos werfen Fragen zu Mitfeiernden auf. Der Neuköllner Bundestagsabgeordnete steht besonders in der Kritik und zieht nun Konsequenzen

 01.10.2026

Berlin

Linke, Grüne und SPD reden über Antisemitismus

Die drei potenziellen Koalitionspartner diskutieren nach der Wahl gemeinsam über Judenhass und organisierte Kriminalität. Warum das offiziell noch keine Sondierungen sind

 01.10.2026

Erfurt

AfD verbieten? Was Juristen, Hape Kerkeling und Hans-Georg Maaßen dazu sagen

Erstmals erörterten Juristen, Experten und Prominente diese Frage in einem deutschen Parlament bei einer öffentlichen Anhörung

 01.10.2026

Deutschland

Holocaust-Überlebende: Regierung der Linkspartei in Berlin wäre eine Katastrophe

»Hier muss die Politik gründlich aufpassen, dass das nicht passiert«, sagt Charlotte Knobloch bei »Maischberger«

 01.10.2026

Interview

»Die Linkspartei hat vom 7. Oktober und der Hetze gegen Israelis profitiert«

Neuköllns Integrationsbeauftragte Güner Yasemin Balci über den Wahlerfolg der Linken in Berlin, Clan-Kontakte und Islamismus in der Partei sowie die politischen Folgen für die Stadt

von Detlef David Kauschke  01.10.2026 Aktualisiert