Terrorismus

Nach Hamas-Festnahme: Waffenfund in Österreich

Foto: picture alliance / FOTOKERSCHI.AT / APA / picturedesk.com

Im Zusammenhang mit der Festnahme von drei mutmaßlichen Hamas-Mitgliedern in Berlin ist in Wien ein Waffenversteck ausgehoben worden. Wie Österreichs Verfassungsschutzbehörde DSN mitteilte, wurden fünf Faustfeuerwaffen und zehn Magazine sichergestellt. 

»Das Waffenlager wird auslandsoperativen Strukturen der terroristischen Vereinigung Hamas zugerechnet«, teilte die DSN mit. Nach Angaben der deutschen Bundesanwaltschaft in Karlsruhe wird ein kürzlich in London verhafteter Mann verdächtigt, die Waffen von einem der drei Männer übernommen zu haben, die Anfang Oktober in der deutschen Hauptstadt gefassten worden waren.

Mutmaßlicher Waffentransport von Berlin nach Wien
Der Empfänger der Waffen gehöre ebenfalls der terroristischen Vereinigung Hamas an, hieß es von der Bundesanwaltschaft. Er habe sich im vergangenen Sommer zweimal in Berlin mit dem anderen Verdächtigen getroffen, und von ihm Pistolen und Munition erhalten.

Die Waffen habe er danach nach Wien gebracht und dort eingelagert. »Das Vorgehen diente der Vorbereitung für Mordanschläge der Hamas auf israelische oder jüdische Einrichtungen in Deutschland und Europa«, hieß es aus Karlsruhe.

Nach Angaben der DSN handelt es sich bei dem Anleger des Waffenlagers um einen 39 Jahre alten Briten. Er wurde aufgrund eines deutschen Haftbefehls verhaftet und soll nun nach Deutschland ausgeliefert werden.
Die drei in Berlin gefassten mutmaßlichen Hamas-Mitglieder wurden nach ihrer Festnahme in Untersuchungshaft genommen.

Sie sollen laut früheren Angaben der Bundesanwaltschaft auch ein Sturmgewehr besorgt haben. Es handelt sich um einen 36-jährigen Deutschen, der im Libanon geboren wurde, einen ebenfalls im Libanon geborenen 43-Jährigen, dessen Staatsangehörigkeit zunächst unklar war, sowie einen 44-jährigen Deutschen, der aus Syrien stammt. dpa/ja

»Letzte Verteidigungswelle«

Haftstrafen gegen junge Neonazis

Seit März standen in Hamburg mutmaßliche Mitglieder der rechtsextremen Terrorgruppe »Letzte Verteidigungswelle« vor Gericht. Weil sie so jung sind, ohne Öffentlichkeit. Nun sind die Urteile gefallen.

 05.08.2026

Jackson Irvine beim WM-Spiel Australien gegen Ägypten, 3. Juli 2026

Nach Antisemitismus-Vorwürfen

Umstrittener FC St. Pauli-Kapitän Jackson Irvine wechselt nach Japan

Der Australier war wegen anti-israelischer Gesten heftig kritisiert worden und hatte vergangene Saison bei dem Bundesligaabsteiger für eine Krise unter Führung und Fans gesorgt

 05.08.2026

Meinung

Danke, Boy George!

Wie die 80er-Jahre-Ikone gegen alle Widerstände für Israel eintritt, verdient unseren Dank

von Sophie Albers Ben Chamo  05.08.2026

Wahl zum Abgeordnetenhaus

Umfrage: Linke in Berlin auf Platz eins

Am 20. September findet die Wahl zum Landesparlament statt. Würde schon am Sonntag gewählt, bekäme die Linke einer Umfrage zufolge die größte Zustimmung. Doch das Rennen ist knapp

 05.08.2026

Nach CSD-Anschlag

So viele islamistische Gefährder müssen nun in Berlin Fußfesseln tragen

Eine Übersicht

 05.08.2026

Berlin

Viele Fragezeichen zu CSD-Anschlag nach Sondersitzung

Gab es Kommunikationsprobleme zwischen Sicherheitsbehörden und Politik vor dem Anschlag am Rande des CSD? Abgeordnete sehen reichlich offene Fragen rund um die Tat

 05.08.2026

Berlin

Insolvenz: Masorti-Grundschule muss schließen

Die Hintergründe

von Mascha Malburg  05.08.2026

Arlington (Virginia)

USA haben Großteil ihrer Langstreckenraketen im Iran-Krieg verbraucht

Im Verlauf der Operation »Epic Fury« wurden bereits nahezu sämtliche verfügbaren Army Tactical Missile Systems (ATACMS) sowie Precision Strike Missiles (PrSM) eingesetzt

 05.08.2026

Großbritannien

Antisemitische Vorfälle in Großbritannien um 21 Prozent gestiegen

Der Community Security Trust registriert einen Fall von lebensbedrohlicher Gewalt sowie 135 körperliche Angriffe – so viele wie noch nie in einem ersten Halbjahr

 05.08.2026