Wiesbaden

Letzte Geisel identifiziert - Hessen holt Israel-Flagge ein

Vor der Staatskanzlei in Wiesbaden hingen bis vor kurzem die israelische Flagge neben denen der EU, Deutschlands, Hessens und der Ukraine. Foto von September 2025 Foto: picture alliance/dpa

Nach der Übergabe des Leichnams der letzten Hamas-Geisel an Israel hat die hessische Staatskanzlei in Wiesbaden ihre Israel-Flagge eingeholt. Diese hatte dort seit dem Massaker der Hamas und anderer Terrororganisationen am 7. Oktober 2023 geweht - aus Solidarität mit Israel.

Zur Klarheit über das Schicksal aller israelischen Geiseln teilte Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) mit. »Wir hoffen, dass das ein weiterer Schritt zur Befriedung des Nahostkonflikts ist.«

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Israels Generalkonsulin Talya Lador-Fresher zeigte sich »erleichtert, dass endlich alle Geiseln wieder zu Hause sind«. Die engen Beziehungen zwischen Israel und Hessen seien sehr wertvoll.

Regierungschef Rhein ergänzte: »Der 7. Oktober 2023 war der größte Massenmord an Jüdinnen und Juden seit der Schoah. Wir werden das unfassbare Leid und die barbarische Gewalt niemals vergessen.« Jüdisches Leben sei »81 Jahre nach dem Holocaust weiterhin massiv Angst, Ausgrenzung und Gewalt ausgesetzt«. Antisemitismus müsse in jeder Form kompromisslos bekämpft werden. dpa

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