Leo-Baeck-Preis

Höchste Auszeichnung des Zentralrats für Hans-Joachim Watzke

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke Foto: picture alliance / GES/Marvin Ibo Güngör

Der Zentralrat der Juden in Deutschland verleiht in diesem Jahr seine höchste Auszeichnung, den Leo-Baeck-Preis, an Hans-Joachim Watzke, den Vorsitzenden der Geschäftsführung des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund. Die Preisverleihung findet am 13. November 2024 in Berlin statt. Die Laudatio hält der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst.

In einer Mitteilung des Zentralrats heißt es, Hans-Joachim Watzke setze sich seit vielen Jahren mit voller Überzeugung für unsere offene Gesellschaft ein. Der Kampf gegen Antisemitismus sei ihm dabei ein Herzensanliegen, das er zu einem elementaren Bestandteil seiner Arbeit gemacht habe. Unter seiner Führung sei der Verein Borussia Dortmund zu einem wichtigen Partner in der Antisemitismusprävention geworden.

Josef Schuster würdigt Watzkes Engagement

Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, erklärte in einer Pressemitteilung: »Hans-Joachim Watzke ist entscheidend für die Vorreiterrolle von Borussia Dortmund im Kampf gegen Antisemitismus. Vor vielen anderen hat der Verein die IHRA-Arbeitsdefinition Antisemitismus übernommen und damit andere Clubs motiviert, nachzuziehen. Auch nach dem 7. Oktober stand und steht Borussia Dortmund unter Führung von Hans-Joachim Watzke immer an der Seite der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland. Diesen Einsatz wollen wir würdigen.«

Lesen Sie auch

Mit dem Leo-Baeck-Preis, der an den Rabbiner Leo Baeck sel. A. erinnert, ehrt der Zentralrat der Juden seit 1957 Persönlichkeiten, die sich in herausragender Weise um die jüdische Gemeinschaft verdient gemacht haben. Zu den Preisträgern gehören die Bundespräsidenten a. D. Richard von Weizsäcker (1994), Roman Herzog (1998) und Christian Wulff (2011), Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel (2007) und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. 2022 erhielt der Bundesminister für Landwirtschaft und Ernährung, Cem Özdemir, den Preis. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. ja

Berlin

DIG warnt vor Regierungsbeteiligung der Linken

»Verhindern Sie es«, fordert Cerstin Richter-Kotowski von den Grünen und der SPD

 22.09.2026

Linken-Bundestagsabgeordneter Ferat Koçak

Berlin

Chat mit Clan: Linke-Politiker zieht sich vorerst zurück

Der Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak hatte Chatkontakt mit einem Mitglied der Familie Remmo. Das bezeichnet er selbst als Fehler. Damit ist die Sache aber noch nicht ausgestanden

 22.09.2026

Berlin/Schwerin

Presseschau: Politische Ränder gewinnen Landtagswahlen

Medienreaktionen auf die Abstimmungen in der Bundeshauptstadt und in Mecklenburg-Vorpommern

 22.09.2026

Berlin

Michel Friedman warnt SPD und Grüne vor Koalition mit der Berliner Linken

»Wenn die SPD und die Grünen mit dieser Linken koalieren, die antisemitische Linksextremisten und Islamisten toleriert, dann ist ihre Glaubwürdigkeit zutiefst erschüttert«, sagt der Publizist

 22.09.2026

Linken-Bundestagsabgeordneter Ferat Koçak

Berlin

Grünen-Fraktionschefin empfiehlt der Linkspartei Ausschluss von Ferat Koçak

Dröge: Koçak hat wiederholt an Veranstaltungen teilgenommen, bei denen antisemitische, Terror verherrlichende Menschen aufgetreten sind

 22.09.2026

Berlin-Wahl

Klöckners Gretchenfrage: »Wie haltet ihr es mit dem Antisemitismus?«

Die CDU-Politikerin und Bundestagspräsidentin hat SPD und Grüne auf Instagram aufgefordert, in Berlin keine Koalition mit der Linkspartei einzugehen. Ansonsten werde das »Nie wieder« zur Farce

 22.09.2026

Glosse

Ein Clan-Chef als Antisemitismusbeauftragter!

Warum Issa Remmo der »Linken« offiziell Persilscheine ausstellen und Arafat Abou-Chaker neuer Polizeipräsident in Berlin werden sollte

von Ayala Goldmann  22.09.2026

Debatte

Wehret den Anfängen gilt rechts und links

Ein Offener Brief an Bischof Christian Stäblein vom Evangelischen Arbeitskreis der CDU Berlin/Brandenburg

von Cornelia Seibeld  22.09.2026

Berlin

Gericht erlaubt Extremismus-Einstufung von »Jüdischer Stimme« wieder

Das Berliner Verwaltungsgericht hatte eine Extremismus-Einstufung des Vereins »Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost« zunächst gestoppt. Das Oberverwaltungsgericht sieht es aber anders

 22.09.2026