Krieg

Israels Militär: Führungsspitze der »Achse des Terrors« ausgeschaltet

Irans Oberster Führer Ayatollah Ali Chamenei Foto: imago images/ZUMA Wire

Nach Angaben des israelischen Militärs ist mit der Tötung des iranischen Staatsführers Ali Chamenei die gesamte Führungsspitze der iranischen »Achse des Terrors« ausgeschaltet worden. Chameneis Tötung sei der Höhepunkt der Bemühungen gewesen, die Führung des vom Iran gesteuerten Terrorismus zu beseitigen, hieß es in einer Mitteilung des Militärs. Ihre Tötung mache den Nahen Osten »sicherer für Israel und die Welt«, so das Militär.

Es führte Hassan Nasrallah an, den Anführer der Hisbollah-Miliz im Libanon, der im September 2024 bei einem israelischen Luftangriff in einem Beiruter Vorort getötet wurde sowie den Großteil der Hisbollah-Führung; zudem Jihia al-Sinwar, den Anführer der islamistischen Hamas im Gazastreifen, der nach Angaben der israelischen Armee im Oktober 2024 in Rafah im südlichen Gazastreifen getötet wurde. Al-Sinwar soll nach Medienberichten zusammen mit zwei weiteren Bewaffneten eher zufällig entdeckt worden sein, sich in einem Haus versteckt haben und daraufhin ein israelischer Panzer eine Granate in das Gebäude gefeuert haben. 

Das Militär führte zudem Mohammed Deif an, den Kommandeur des Militärflügels der Hamas, sowie den Großteil der Führung des Militärflügels der Hamas. Deif wurde im Juli 2024 bei Chan Junis im Süden des Gazastreifens bei einem israelischen Luftangriff getötet. Dutzende Menschen kamen dabei ums Leben.

Ebenfalls als Vertreter der »Achse des Terrors« aufgelistet wurde der getötete Generalstabschef der Huthi-Miliz im Jemen, Mohammed Abdel Karim al-Ghamari. Al-Ghamari sei infolge eines israelischen Luftangriffs auf die Huthi-Führung im Jemen im August 2025 »eliminiert« worden, teilte die Armee damals mit. Bei dem Angriff in der Hauptstadt Sanaa waren der Ministerpräsident der Huthi-geführten Regierung, Ahmed al-Rahaui, sowie auch neun Minister und zwei weitere Huthi-Vertreter getötet worden.

Auf der Liste fanden sich zudem eine Reihe hochrangiger Kommandeure der iranischen Verteidigungsführung, darunter Gholam Ali-Raschid, ein wichtiger Kommandeur der Revolutionsgarden, der am ersten Tag des Zwölftagekriegs im Juni 2025 bei einem israelischen Angriff in der iranischen Hauptstadt Teheran getötet wurde. 

Israel hat während des zwölftägigen Krieges mehr als 20 hochrangige Militärs gezielt getötet, teils in ihren Wohnungen, darunter neben Ali-Raschid auch Mohammad Bagheri, Generalstabschef der iranischen Streitkräfte, und Hossein Salami, Kommandeur der Revolutionsgarden. dpa

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