Treffen

Israel verspricht Italien Gas und Unterstützung gegen Dürre 

Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Israel will Italien und Europa künftig mit mehr Erdgas beliefern und auch im Kampf gegen die drohende Trockenheit helfen. Das kündigte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Freitag nach einem Treffen mit der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni an.

»Wir wollen die Gaslieferungen nach Europa über Italien beschleunigen«, sagte Netanjahu, ohne weitere Details oder angestrebte Liefermengen zu nennen. Zudem sprachen die beiden rechten Politiker in Rom über die Herausforderungen durch Dürre in Italien. In Israel sei dieses Problem bereits gelöst worden »und wir freuen uns, Italien bei der Lösung seiner Probleme zu helfen«, sagte Netanjahu.

Der in seiner Heimat unter Druck stehende Premier beglückwünschte Meloni zu deren Start als Ministerpräsidentin und sagte, dass er »sehr beeindruckt sei von ihrer Führung und ihrer Arbeit«.

Bei dem kurzen Pressestatement nach dem Treffen in Melonis Amtssitz Palazzo Chigi äußerte sich Netanjahu zunächst nicht zu den Nachrichten über eine Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und Erzfeind Iran. Auch über seine Forderung an Rom, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, sprach er vor den Kameras nicht. In einem Interview der Zeitung »La Repubblica« hatte sich der Premierminister diese Schritt von Italien gewünscht. dpa

Washington D.C.

Iran-Krieg: Trump ringt hinter den Kulissen mit Zweifeln und Sorgen

Angst um die Wirtschaft und die Befürchtung, ihn könnte das politische Schicksal von Jimmy Carter ereilen, beeinflussen den Präsidenten

 20.04.2026

London

Festnahmen nach neuem Brandanschlag auf Synagoge in London

Binnen weniger Wochen werden mehrere jüdische Einrichtungen in London zum Ziel von Brandanschlägen. Handeln die Täter im Auftrag Irans gegen Geld?

 20.04.2026

Teheran

Bericht: Iran lehnt zweite Verhandlungsrunde mit USA ab

Am Mittwoch läuft die Waffenruhe im Iran-Krieg aus. US-Präsident Trump nennt einen neuen Verhandlungstermin. Aber das Teheraner Regime sieht keine »Perspektive für seriöse Verhandlungen«

 20.04.2026

Berlin

Deutsche Marine bereitet Einsatz in Straße von Hormus vor

Noch ist ein dauerhafter Waffenstillstand am Golf nicht absehbar. Doch Deutschlands Marine bereitet sich bereits auf den Tag X vor. Es geht um das Räumen von Minen in der Straße von Hormus

 20.04.2026

London

Antisemitismus-Vorwürfe: Britische Grüne suspendieren jüdischen Anti-Zionisten

Tony Greenstein stellte die Verbrechen der Hamas infrage und äußerte sich zugunsten der Terrororganisation. Es ist nicht sein erster Parteiausschluss

 20.04.2026

Kultur

Klein wünscht sich mehr Wehrhaftigkeit gegen Antisemitismus im Kulturbetrieb

Der Antisemitismus-Beauftragte Klein kritisiert einen geplanten Auftritt der palästinenisch-stämmigen DJ Sama‘ Abdulhadi im Juli in Hamburg

 19.04.2026

Iran

Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig

Keine 24 Stunden nach der Zusage des Iran, die Straße von Hormus zu öffnen, wurde sie wieder zurückgenommen.

 19.04.2026

Den Haag

Israelische NGO zeigt Spaniens Regierungschef Sánchez an

Die Gruppe erstattete Anzeige beim Internationalen Strafgerichtshof. Die spanische Regierung habe Kriegsverbrechen im Iran begünstigt

 20.04.2026 Aktualisiert

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Wir Juden sollten uns nicht verstecken. Wir sollten offen, laut und stolz sein - auch und insbesondere auf den jüdischen Staat

von Daniel Neumann  17.04.2026