Berlin

Israel-Tag für Schüler im Abgeordnetenhaus

Das Berliner Abgeordnetenhaus Foto: picture alliance / imageBROKER

Das Berliner Abgeordnetenhaus veranstaltet am Dienstag zusammen mit der israelischen Botschaft einen Projekttag für Schüler über Israel. Ziel sei es, die gesellschaftliche Vielfalt und den alltäglichen Reichtum Israels sichtbar zu machen, teilte das Abgeordnetenhaus am Freitag in Berlin mit. So könnten die Schülerinnen und Schüler eigene Vorurteile hinterfragen. Zudem solle der Projekttag dazu beitragen, dem zunehmenden Antisemitismus auch unter jungen Menschen entgegenzuwirken.

Geplant sind insgesamt zehn Workshops unter anderem zur israelischen Küche, zum Nebeneinander verschiedener Religionen sowie über die »Mosaik-Gesellschaft Israel«. Der Projekttag steht unter der Überschrift »Israel - anders kennen lernen«.

Gerechter unter den Völkern Im Rahmen der ganztägigen Veranstaltung wird posthum der Mönchengladbacher Karl Steineke als »Gerechter unter den Völkern« von der israelischen Gedenkstätte Jad Vashem geehrt. Zu »Gerechten unter den Völkern« werden Nichtjuden ernannt, die ihr Leben aufs Spiel setzten, um Juden vor dem sicheren Tod im Holocaust zu retten.

Israels Botschafter Ron Prosor wird Steinekes Nachkommen aus Brasilien und Deutschland eine Jad Vashem-Medaille und eine Urkunde überreichen. Karl Steineke hatte den Angaben zufolge ab 1944 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges mehrere verfolgte Juden in seinem Haus versteckt und ihnen damit das Leben gerettet. epd

Meinung

Liebe Politiker, habt ihr nur warme Worte im Angebot?

Das CDU-Präsidium hat einen Beschluss zum Schutz jüdischen Lebens gefasst. Er ist gut gemeint, aber nicht wirklich überzeugend

von Michael Thaidigsmann  06.05.2026

Teheran

Iran prüft US-Vorschlag

In den Streitigkeiten um die Straße von Hormus und die fragile Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA gehen diplomatische Bemühungen weiter. Jetzt meldet sich Irans Außenamtssprecher

 06.05.2026

Berlin

Berliner Holocaust-Mahnmal beschmiert

Wieder ist ein antisemitischer Schriftzug in Berlin aufgetaucht. Dieses Mal traf es das Holocaust-Mahnmal

 06.05.2026

Analyse

»Kill all Jews« - Neue und alte Bedrohungen für Juden - Terrorexperte erwartet härtere Anschläge

Fast täglich konnte man zuletzt Nachrichten über Attacken und Hass gegen Juden in Europa lesen - nicht nur, aber auch im Zusammenhang mit Gruppen, die in Verbindung zum Iran stehen. Was das mit Betroffenen macht

von Leticia Witte und Christoph Schmidt  06.05.2026

München

Bayern: Zahl antisemitischer Vorfälle bleibt auf Rekordhoch

»Antisemitische Ausdrucksformen wurden enthemmter, bedrohlicher und direkter«, sagt Annette Seidel-Arpacı, die Leiterin von RIAS Bayern

 06.05.2026

Washington/Teheran

Bericht: USA und Iran nähern sich Vereinbarung zur Beendigung des Krieges

Kern der laufenden Gespräche ist ein auf einer einzigen Seite untergebrachtes, knappes Memorandum, das auf wenigen Punkten basieren soll

 06.05.2026

Berlin

Hubig besorgt über Zulauf zu militanten Rechtsextremisten

In mehreren Bundesländern laufen Durchsuchungen gegen Rechtsextremisten. Was die Bundesjustizministerin dazu sagt

 06.05.2026

New York

USA unterstützen UN-Resolution zu möglichen Iran-Sanktionen

Dem Regime in Teheran werden in einem von den USA unterstützten Entwurf »wirksame Maßnahmen entsprechend der Schwere der Lage, einschließlich Sanktionen« angedroht

 06.05.2026

Washington D.C.

Trump stoppt Marineeinsatz in der Straße von Hormus

Der Präsident begründet dies mit angeblichen Fortschritten in Gesprächen mit Teheran über ein Abkommen. Außenminister Rubio hatte zuvor dagegen erklärt, das »Project Freedom« stelle nun den Schwerpunkt dar

 06.05.2026