Irans neuer Religionsführer und Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei hat in einer ersten Stellungnahme Rache für die Kriegsopfer gefordert. Der 56-jährige Kleriker betonte die Notwendigkeit von Vergeltung, insbesondere für die bei einem Luftangriff getöteten Schülerinnen, wie es in einer Erklärung des Geistlichen hieß, die im Staatsfernsehen verlesen wurde.
Auch fordert er die Schließung der Straße von Hormus als Druckmittel, wie britische Medien berichten. Von den vom Iran angegriffenen Nachbarländern in der Region verlangt Chamenei, sie müssten ihre amerikanischen Militärbasen schließen.
Darüber hinaus verlangte der neue Oberste Führer Demonstrationen gegen Israel am Al-Quds-Tag.
Bisher war Modschtaba Chamenei seit seiner Ernennung nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Berichten zufolge wurde er am ersten Kriegstag bei einem Luftangriff an den Beinen verletzt. ja