Instagram

»Inakzeptabler Fehler«

Foto: dpa

Das Verteidigungsministerium hat sich für eine Instagram-Story entschuldigt, in der eine Hakenkreuz-Uniform zu sehen war. Ein Sprecher sprach am Mittwoch in Berlin von einem »inakzeptablen Fehler«.

Die »Bild«-Zeitung hatte zuvor berichtet, dass eine Uniform eines Wehrmachtmajors auf dem Instagram-Account der Bundeswehr gepostet wurde, auf der Orden mit Hakenkreuz angebracht waren. Die Bildunterschrift lautete demnach »Auch Mode ist ein Aspekt. Bis heute halten sich militärische Stilelemente in der Haute Couture«. Darüber habe in Farbe der Schriftzug »retro« geblinkt. Der Post wurde inzwischen gelöscht.

social media Das Social-Media-Team der Redaktion der Bundeswehr hatte nach Ministeriumsangaben am Dienstag die Instagram-Story zu einer Ausstellung im Militärhistorischen Museum in Dresden gepostet. Thema sei der Einfluss der Uniform auf die Mode gewesen. Ein Teil der Exponate im Museum widme sich dieser Fragestellung.

Das Social-Media-Team der Redaktion der Bundeswehr hatte die Instagram-Story zu einer Ausstellung im Militärhistorischen Museum in Dresden gepostet.

Die Wehrmachtsuniform habe aber nicht dazu gehört. Es handele sich vielmehr um eine Uniform aus dem Film Operation Walküre mit Tom Cruise, die bei einer anderen Ausstellung über den militärischen Widerstand des 20. Juli und das Stauffenberg-Attentat auf Hitler gezeigt werde.

Der Ministeriumssprecher sprach von einem »deutlichen und drastischen Fehler«. Er habe mit den Handelnden gesprochen, denen zufolge das Foto falsch eingeordnet und mit der Kommentierung versehen worden sei, die eigentlich für ein anderes Bild vorgesehen war. Ein politischer Hintergrund könne zunächst ausgeschlossen werden.  epd

New York/Madrid

»Warum unterhält Spanien noch immer koloniale Enklaven in Afrika?«

Israels UNO-Botschafter Danny Danon: »Vielleicht sollte Spanien, bevor es uns weiter belehrt, der Welt etwas erklären.«

 02.08.2026

Kommentar

Sánchez’ alter, antisemitischer Trick

Wer trägt die Verantwortung für die jüngste Katastrophe in Ceuta? Ausnahmsweise wohl nicht »die Zionisten«

von Rafael Seligmann  02.08.2026

Auschwitz-Birkenau

Romani Rose: Gewalt gegen Sinti und Roma nimmt zu

Zum europäischen Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma warnt der Vorsitzende deren Dachorganisation, Mitglieder der Minderheit seien wieder mehr Anfeindung ausgesetzt

 02.08.2026

Berlin

Nach CSD-Anschlag: Union will Tempo machen für schärfere Gesetze

Der Terroranschlag am Rande des Christopher Street Days in der Hauptstadt löste eine Debatte darüber aus, ob bestehende Gesetze ausreichen. Eine Umfrage ergibt: Das Sicherheitsgefühl ist bei vielen Bürgern gesunken

 02.08.2026

Brandenburg

Gedenkführungen zu NS-Verbrechen gegen Sinti und Roma

Hunderttausende Sinti und Roma wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Zwei KZ-Gedenkstätten wollen heute mit Führungen an die Opfer erinnern

 02.08.2026

Washington D.C.

Trump: Angriffe auf Iran abgesagt - »Umrisse einer Einigung«

Das US-Militär stand Berichten zufolge kurz vor einer massiven Angriffswelle auf Ziele im Iran. Nun will der US-Präsident anscheinend darauf verzichten

 02.08.2026 Aktualisiert

Nahost

Nach Berichten über US-Angriffspläne: Teheran droht Nachbarländern, greift Ziele in Kuwait an

Irans Außenminister Abbas Araghtschi droht, die schlagkräftigen Streitkräfte seines Landes würden auf jeden »Akt der Aggression« entschlossen reagieren

 02.08.2026

Interview

»Putin ist in der Sackgasse«

Lettlands Ex-Präsident Egils Levits über Russlands Krieg, einen EU-Beitritt der Ukraine und Europas Handlungsfähigkeit

von Michael Thaidigsmann  01.08.2026

Ankaras Machtfantasien

Wie die türkische Führung von der Eroberung Jerusalems träumt

von Eren Güvercin  01.08.2026