Instagram

»Inakzeptabler Fehler«

Foto: dpa

Das Verteidigungsministerium hat sich für eine Instagram-Story entschuldigt, in der eine Hakenkreuz-Uniform zu sehen war. Ein Sprecher sprach am Mittwoch in Berlin von einem »inakzeptablen Fehler«.

Die »Bild«-Zeitung hatte zuvor berichtet, dass eine Uniform eines Wehrmachtmajors auf dem Instagram-Account der Bundeswehr gepostet wurde, auf der Orden mit Hakenkreuz angebracht waren. Die Bildunterschrift lautete demnach »Auch Mode ist ein Aspekt. Bis heute halten sich militärische Stilelemente in der Haute Couture«. Darüber habe in Farbe der Schriftzug »retro« geblinkt. Der Post wurde inzwischen gelöscht.

social media Das Social-Media-Team der Redaktion der Bundeswehr hatte nach Ministeriumsangaben am Dienstag die Instagram-Story zu einer Ausstellung im Militärhistorischen Museum in Dresden gepostet. Thema sei der Einfluss der Uniform auf die Mode gewesen. Ein Teil der Exponate im Museum widme sich dieser Fragestellung.

Das Social-Media-Team der Redaktion der Bundeswehr hatte die Instagram-Story zu einer Ausstellung im Militärhistorischen Museum in Dresden gepostet.

Die Wehrmachtsuniform habe aber nicht dazu gehört. Es handele sich vielmehr um eine Uniform aus dem Film Operation Walküre mit Tom Cruise, die bei einer anderen Ausstellung über den militärischen Widerstand des 20. Juli und das Stauffenberg-Attentat auf Hitler gezeigt werde.

Der Ministeriumssprecher sprach von einem »deutlichen und drastischen Fehler«. Er habe mit den Handelnden gesprochen, denen zufolge das Foto falsch eingeordnet und mit der Kommentierung versehen worden sei, die eigentlich für ein anderes Bild vorgesehen war. Ein politischer Hintergrund könne zunächst ausgeschlossen werden.  epd

Meinung

Die Juden waren’s!

Claudia Roth und die jüdische Lobby: Eine kleine Chronik der Unschuld

von Andreas Büttner  06.11.2026

Interview

»Ich bezweifle, dass Claudia Roth es ernst meint mit dem Kampf gegen Antisemitismus«

JSUD-Präsident Ron Dekel geht mit der Grünen-Politikerin hart ins Gericht und wirft ihr vor, antisemitische Narrative salonfähig zu machen

von Michael Thaidigsmann  06.11.2026

Israelfeindliche Politikerin

Berliner Linke fordert Vanessa Emde zum Mandatsverzicht auf

Nach Wochen der Diskussion über den Umgang mit der direkt gewählten Abgeordneten, scheint die Parteispitze nun durchgreifen zu wollen

 06.11.2026

Vorwurf der Kampagne

Eklat um Claudia Roth: Nun reagiert der Zentralrat

Die Grünen-Politikerin bereut es, israelfeindliche Regisseure auf der Berlinale kritisiert zu haben und sieht die Schuld dafür beim Zentralrat der Juden

 06.11.2026

Berlin

Gregor Gysi für Rauswurf von Vanessa Emde

»Ich hoffe, dass wir sie ausschließen«, sagt Gysi über die wegen israelfeindlicher Aussagen umstrittene Abgeordnete

 06.11.2026

Bayern

Charlotte Knobloch wünscht sich Ilse Aigner als Bundespräsidentin

Die bayerische Landtagspräsidentin »lebt mit den Menschen, nicht über ihnen«, so Knobloch

 06.11.2026

USA

Trump will bald Entscheidung zum Iran-Krieg verkünden

Nach der Wahlniederlage seiner Republikaner beschäftigt sich US-Präsident Trump mit der Frage, ob er den Krieg mit dem Iran wiederaufnehmen soll. Die Bemühungen der Vermittler laufen auf Hochtouren

 06.11.2026

Berlin

Emde erschien mit radikaler Anti-Israel-Aktivistin zur Fraktionssitzung

Während die Linke weiter um den Umgang mit der Neuköllner Abgeordneten ringt, provozierte diese erneut

 05.11.2026

Interview

Kann Israel ohne Amerikas Waffen bestehen?

Der Politikwissenschaftler Jonathan Rynhold erklärt, was ein Ende der US-Militärhilfe für Israels Sicherheit bedeuten würde und wie sich das Verhältnis zu Washington in Zukunft entwickeln könnte

von Sabine Brandes  05.11.2026