Nahost

Hegseth kündigt »intensiven Tag der Angriffe« gegen Iran an

Verteidigungsminister Pete Hegseth Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Die USA haben eine weitere Eskalation ihrer Militärschläge gegen das iranische Regime angekündigt. Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte am Dienstag, dass ein besonders intensiver Tag militärischer Angriffe bevorstehe.

Bei einer Pressekonferenz im Pentagon in Arlington (Virginia) sagte Hegseth: »Heute wird erneut unser bislang intensivster Tag an Angriffen.« Weiter erklärte er: »Die meisten Kampfjets, die meisten Bomber, die meisten Angriffe. Unsere Geheimdienstinformationen sind präziser und besser als je zuvor.«

Gleichzeitig verwies der Minister darauf, dass die iranischen Gegenangriffe zuletzt deutlich schwächer ausgefallen seien. »In den vergangenen 24 Stunden hat Iran die niedrigste Zahl von Raketen abgefeuert, zu der das Land bislang in der Lage war«, sagte er.

Tausende Ziele angegriffen

Nach Angaben des US-Zentralkommandos haben amerikanische Streitkräfte seit Beginn des Krieges bereits mehr als 5000 Ziele im Iran attackiert. Dazu zählen laut Militär auch zahlreiche Schiffe der iranischen Marine. Über 50 Einheiten seien versenkt oder beschädigt worden.

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Der Vorsitzende des US-Generalstabs, Dan Caine, erläuterte die strategischen Ziele der Operation. Im Mittelpunkt stehe zunächst die Zerstörung der iranischen Fähigkeiten zum Einsatz ballistischer Raketen und militärischer Drohnen.

Darüber hinaus wolle das US-Militär »tiefer in die militärische und industrielle Basis Irans vordringen«. Ein weiterer Schwerpunkt liege auf der Schwächung der iranischen Marine, um die Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu sichern. Iran griff am Dienstag erneut Israel sowie mehrere Staaten am Persischen Golf an.

Iran militärisch geschwächt

Der Konflikt hat inzwischen auch spürbare Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Vor allem die Ölpreise reagieren empfindlich auf die militärische Eskalation. Hegseth zeigte sich dennoch überzeugt, dass Teheran zunehmend unter Druck stehe. Der Iran sei international isoliert und »verliert deutlich«, sagte er.

Auch Irans Verbündete in der Region, die vom Regime unterstützten Terrororganisationen Hamas, Hisbollah und Huthi, spielten militärisch kaum noch eine Rolle. im

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