Social Media

Hacker fordern auf Elmo-Account zu Judenmord auf

Elo ist aus der Sesamstraße bekannt, trat aber auch in der amerikanischen Sendung »The Not Too Late Show with Elmo« auf. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Der X-Account der beliebten Sesamstraßenfigur Elmo wurde gehackt. Dort wurden Beiträge veröffentlicht, in denen dazu aufgerufen wurde, »alle Juden zu töten«. Die Hacker verbreiteten außerdem antisemitsche Verschwörungstheorien, etwa dass US-Präsident Donald Trump eine Marionette von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sei.

In einem Beitrag wurde Trump mit einem Schimpfwort belegt. Die Autoren forderten eine Veröffentlichung der Akten im Fall des jüdischen Sexualverbrechers Jeffrey Epstein, der sich 2019 in Haft das Leben nahm.

»Elmo sagt, alle Juden sollten sterben. Scheiß auf die Juden«, schrieben die Hacker in den Elmo-Account. »Donald Trump ist Netanjahus Marionette, weil er in den Epstein-Akten steht.«

Lesen Sie auch

»Juden kontrollieren die Welt und müssen ausgerottet werden«, hieß es zudem in dem inzwischen gelöschten Beitrag.

Der für das X-Konto verantwortliche Sesame Workshop, ehemals bekannt als Children’s Television Workshop, teilte dem Sender Fox mit, der Account sei gehackt worden. »Elmos X-Account wurde heute von einem unbekannten Hacker kompromittiert, der widerliche Nachrichten, darunter antisemitische und rassistische, veröffentlichte«, so die Organisation. »Wir arbeiten daran, die volle Kontrolle über das Konto wiederherzustellen.« ja

Krieg

Das sagt der Iran zum Trump-Ultimatum

Der US-Präsident hatte das Regime in Teheran aufgefordert, die Blockade der Straße von Hormus innerhalb von 48 Stunden zu beenden

 22.03.2026

Kommentar

Friedrich Merz und Johann Wadephul riskieren Deutschlands Glaubwürdigkeit

Wer zu Südafrikas Genozid-Vorwurf gegen Israel schweigt, flieht sich aus der Verantwortung

von Stephan-Andreas Casdorff  22.03.2026

Studie

Solidarität mit Israel nur zeitweise in deutschen Medien

Das Berliner Tikvah Instituts bescheinigt den deutschen Medien eine einseitige Nahost-Berichterstattung. Israel wird demnach häufig als alleiniger Aggressor des Nahost-Konflikts dargestellt

von Elisa Makowski  22.03.2026

Krieg gegen Iran

Sechs tote bei Helikopterabsturz in Katar

Die Streitkräfte in Katar bemühen sich, den Golfstaat trotz täglicher iranischer Angriffe zu beschützen. Jetzt stürzt ein Hubschrauber ab. Anzeichen für einen Abschuss gibt es zunächst nicht.

 22.03.2026

Nahost

Führen die USA und Israel noch denselben Kampf?

Donald Trump und Benjamin Netanjahu sind gemeinsam in den Krieg gegen den Iran gezogen. Doch was die Regierungen kommunizieren, ist teilweise sehr unterschiedlich

von Sara Lemel, Cindy Riechau, Anna Ringle  22.03.2026

Krieg

Trump setzt Iran Ultimatum

Sollte das Regime nicht innerhalb von 48 Stunden die Blockade der Straße von Hormus aufgeben, würden die USA Irans Kraftwerke angreifen

 22.03.2026

Nach Antizionismus-Beschluss

Linken-Spitze will gegen Antisemitismus vorgehen

Die Linke kommt wegen interner Debatten über Antisemitismus nicht zur Ruhe. Nun reagiert die Parteiführung mit einem Antrag

 21.03.2026

Nahost

Israels Armee-Chef Zamir: Irans Raketen könnten Berlin treffen

Israels Militärchef warnt: Nach dem iranischen Angriff auf Diego Garcia sieht er auch europäische Hauptstädte wie Berlin im Radius iranischer Raketen. Der Krieg habe etwa die Halbzeit erreicht

 21.03.2026

Teheran

Modschtaba Chamenei bleibt unsichtbar

Der neue »Oberste Führer« des Iran zeigt sich weiter nicht in der Öffentlichkeit. Eine verlesene Botschaft ersetzt seine Neujahrsrede

 20.03.2026