Nahost

Gruppe von Deutschen verlässt Gaza

Am Grenzübergang Kerem Schalom Foto: picture alliance/dpa/dpa-Pool

Deutschland hat nach Angaben des Auswärtigen Amts die Ausreise einer Gruppe deutscher Staatsbürger und ihrer Angehörigen aus dem umkämpften Gazastreifen erreicht.

19 Deutsche und enge Familienangehörige seien in enger Abstimmung mit den israelischen Behörden über den israelischen Grenzübergang Kerem Schalom aus dem Küstenstreifen ausgereist, hieß es in der Mitteilung. Ein Charterflug habe die Menschen von einem Flughafen im Süden Israels aus direkt nach Deutschland gebracht. Wie viele Angehörige mitreisen konnten, war zunächst unklar.

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Die Ausreise aus dem aufgrund der Angriffe palästinensischer Terrororganisationen durch Ägypten und Israel blockierten Gazastreifen, ist seit Beginn des Krieges vor eineinhalb Jahren noch schwieriger geworden. Sie ist - wenn überhaupt - nur über ein langwieriges Verfahren möglich, bei dem Palästinenser mit ausländischer Staatsbürgerschaft etwas bessere Karten haben.

Im Zuge des Krieges, den die Hamas mit den Massakern vom 7. Oktober begonnen hat, sind breite Teile des Gazastreifens verwüstet worden. Die Lebensumstände für die Zivilbevölkerung sind unerträglich, auch da sie von ihrer eigenen Führung als lebende Schutzschilde missbraucht werden. Hinzu kommt: Die Hamas stiehlt Hilfsgüter, die für die Bevölkerung bestimmt sind. dpa/ja

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