London

Großbritannien plant härteres Vorgehen gegen Revolutionsgarden

Mitglieder der Revolutionsgarden bei einer Trauerfeier für den Obersten Führer Ali Chamenei am 4. Juli in Teheran Foto: picture alliance / NurPhoto

Die britische Regierung will die Islamischen Revolutionsgarden nach einem neuen nationalen Sicherheitsrecht als Bedrohungsorganisation einstufen. Das geht aus einem entsprechenden Entwurf von Montag hervor, der auch eine weitere, mit dem Iran in Verbindung gebrachte Organisation sowie eine Freiwilligeneinheit des russischen Militärgeheimdienstes erfasst. 

Im Kern geht es bei dem neuen sicherheitsrechtlichen Instrument darum, einfacher strafrechtlich gegen staatlich gelenkte Bedrohungen vorgehen zu können. Strafbar werden so die Unterstützung, Hilfeleistung oder das Erlangen materiellen Nutzens. Für bestimmte Delikte reicht das Strafmaß bis zu lebenslanger Haft.

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Die Islamischen Revolutionsgarden seien »ein zentraler Bestandteil des iranischen Sicherheitsapparats und direkt dem Obersten Führer des Iran unterstellt«, heißt es in der Vorlage, die vom Parlament abgesegnet werden muss.

Die zweite dem Iran zugeschriebene Organisation, das »Islamic Movement of Companions of the Right«, wird mit mehreren Angriffen auf jüdische und israelische Gemeinden sowie persischsprachige Medien in Großbritannien in Verbindung gebracht. Die Gruppe ist auch unter dem Namen Harakat Ashab al-Jamin al-Islamia bekannt. dpa

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