USA

Grenell könnte amerikanischer UN-Botschafter werden

Präsident Donald Trump mit Richard Grenell am 17. März im Keller des Kennedy Centers in Washington D.C. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

US-Präsident Donald Trump bringt nach dem Rückzug seiner Kandidatin Elise Stefanik den früheren US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, für einen Spitzenposten bei den Vereinten Nationen ins Spiel. »Ich kann Ihnen sagen, dass wir für die Nachfolge eine Menge Leute haben, die danach gefragt haben«, sagte Trump über den Posten des amerikanischen Botschafters bei den Vereinten Nationen.

Darunter seien Grenell und der ehemalige US-Botschafter in Israel, David Friedman. Aber auch rund 30 andere Namen seien gefallen, so Trump. »Das ist eine Position, die Stars hervorbringt. Und so werden wir sehen, was passiert.«

Lesen Sie auch

Ursprünglich hatte Trump die republikanische Kongressabgeordnete Stefanik für den Posten vorgesehen, deren Nominierung wegen knapper Mehrheitsverhältnisse im US-Repräsentantenhaus aber zurückgezogen.

Grenell war von 2018 bis 2020 - in Trumps erster Amtszeit - Botschafter der USA in Deutschland gewesen. Er war während seiner Zeit in Berlin mit seiner undiplomatischen Art angeeckt. In seiner zweiten Amtszeit hatte Trump den 58-Jährigen zum »Gesandten für Sondermissionen« gemacht, zuletzt allerdings abgestellt, vorübergehend das Kennedy-Center in Washington zu leiten.

Zu den früheren von Trump ausgewählten UNO-Botschaftern gehörte auch Nikki Haley, die wie Elise Stefanik für starke pro-israelische Positionen bekannt ist und während der ersten Amtszeit des Präsidenten mit scharfer Rhetorik gegen Israelhass bei den Vereinten Nationen vorging. dpa/ja

Reaktion

»Juden können sich in Berlin nicht mehr sicher fühlen, wenn Elif Eralp gewählt wird«

Bundesbildungsministerin Karin Prien warnt SPD und Grüne vor Regierung mit Linken

 24.09.2026

Berlin

Özdemir: »An die Linke muss derselbe Maßstab angelegt werden wie an die AfD«

Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir (Bündnis90/Die Grünen) hat seine Partei vor einer Regierungskoalition in Berlin mit der Linkspartei gewarnt. Als Grund nannte er antisemitische Tendenzen

 24.09.2026

Debatte

Hamburgs zweite Bürgermeisterin warnt vor Linken in Berlin

Katharina Fegebank (Grüne): »Eine Regierung, die abhängig ist von Antisemiten und Terrorunterstützern darf es in Deutschland niemals geben«

 24.09.2026

Berlin

»Diese Flut an Anschuldigungen zielt darauf ab, andere Meinungen zu unterdrücken und das internationale Völkerrecht auszuhöhlen«

Jüdische Aktivisten kritisieren den Umgang mit der von zahlreichen Antisemitismusvorfällen geprägten Linkspartei

 24.09.2026

Gedenkstunde

In Auschwitz geboren: Holocaust-Überlebende spricht im Bundestag

Angela Orosz-Richt wurde 1944 im NS-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau geboren. Im Januar wird sie in der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus im Deutschen Bundestag sprechen

 24.09.2026

München

Haft für mehrfach vorbestraften Holocaustleugner

Selbst im Gerichtssaal tätigte der Verurteilte weitere strafrechtlich relevante Äußerungen

 24.09.2026

Gespräch

Antisemitismusbeauftragter: Linke muss sich von Antisemiten trennen

Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner fordert von der Linken einen entschlosseneren Umgang mit Antisemitismus. Im Interview spricht der frühere Linken-Politiker darüber, was die Partei ändern müsse

 24.09.2026

Berlin-Wahl und ihre Folgen

Katherina Reiche: Linke-Regierung in Berlin gefährlich für Standort

Enteignungen und Judenhass seien für den Investitionsstandort Deutschland gefährlich, sagt die Bundeswirtschaftsministerin

 24.09.2026

Berlin

CDU bringt Verfassungsschutz-Prüfung der Linken ins Spiel

Der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Alexander Throm, begründete seinen Vorstoß mit Verbindungen einzelner Linken-Politiker zur organisierten Kriminalität sowie mit Antisemitismus

 24.09.2026