Treffen

Gemeindetag des Zentralrats mit Bundeskanzler Scholz

Im Gespräch: Bundeskanzler Olaf Scholz und Zentralratspräsident Josef Schuster (Archiv) Foto: picture alliance/dpa

Vom 14. bis 17. Dezember lädt der Zentralrat der Juden in Deutschland die Mitglieder der jüdischen Gemeinden wieder zum Gemeindetag nach Berlin ein. Unter dem Motto »Zusammen leben« stehen Vorträge, Podiumsdiskussionen, Lesungen und Gottesdienste auf dem Programm. Festredner sind Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).

Weitere Impulsvorträge halten Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) sowie NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU), wie die Staatskanzlei am Mittwoch in Düsseldorf ankündigte.

Themen sind unter anderem Restitution von Raubkunst, aktuelle politische Entwicklungen in Deutschland und Israel, Erinnerungskultur, Antisemitismus in der Schule, Hass im Netz und Künstliche Intelligenz. Auch die aktuellen Ereignisse in Israel nach dem Hamas-Massaker am 7. Oktober werden beleuchtet.

Der Gemeindetag dient vor allem dem intensiven Austausch der Gemeindemitglieder untereinander und soll den Zusammenhalt der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland stärken. Das Treffen fand erstmals 2012 in Hamburg statt, 2013, 2016 und 2019 folgten Gemeindetage in Berlin.

Diplomatie

Berichte: USA schicken weiteren Flugzeugträger nach Nahost

Der Schritt ist eine Drohung an das Regime im Iran, mit dem US-Präsident Donald Trump gerne ein Atom-Abkommen abschließen möchte

 13.02.2026

Berlin

Internationales Auschwitz Komitee fordert AfD-Verbotsverfahren

Eva Umlauf, die Präsidentin des Komitees sagt, die Partei müsse »endlich vor die Schranken des Bundesverfassungsgerichts« gebracht werden

 13.02.2026

Analyse

Historiker: Dirigent von Karajan kein Hitler-Sympathisant

Opportunist oder Gesinnungsnazi? Das historische Bild des Dirigenten Herbert von Karajan leidet seit Längerem unter seiner NSDAP-Mitgliedschaft. Der Historiker Michael Wolffsohn will ihn nun von mehreren Vorwürfen freisprechen

von Johannes Peter Senk  13.02.2026

Ramallah

Scharia und Unterstützung für »Märtyrer«: PA veröffentlicht Verfassungsentwurf

In dem Entwurf, den Palästinenserpräsident Mahmud Abbas publizieren ließ, wird Jerusalem als »Hauptstadt des Staates Palästina« bezeichnet. Jüdische Bezüge werden im gesamten Text nicht erwähnt

 13.02.2026

München

Lauder fordert Abberufung von Francesca Albanese

Die UNO-Sonderberichterstatterin stehe für eine ideologische Agenda, die Verschwörungstheorien und spaltende, antisemitische Botschaften transportiere, sagt der Präsident des Jüdischen Weltkongresses

von Imanuel Marcus  13.02.2026

Washington D.C./Jerusalem

Trump: Herzog solle sich »schämen«, weil er Netanjahu noch nicht begnadigt hat

Israels Präsident reagiert kurz angebunden: »Soweit ich mich erinnere, bin ich der Präsident Israels.«

 13.02.2026

Rom

UN-Berichterstatterin Albanese lehnt Rücktritt ab

Mit israelfeindlichen Aussagen hat sich die Italienerin schon häufig Kritik eingehandelt. Deutschland und Frankreich verlangen nun, dass sie ihren Posten räumt. Doch Albanese weigert sich

 13.02.2026

Washington D.C.

Wegen Äußerungen zu Israel und Juden: Republikanischer Senator blockiert Trump-Kandidaten

Für Jeremy Carl ist Israel »eher für Täter als Opfer« und »beruft sich zu sehr auf den Holocaust«. Für Senator John Curtis, einen Parteifreund des Präsidenten, ist dies inakzeptabel

 13.02.2026

Berlin

Außenminister Wadephul: Francesca Albanese »in ihrer Position unhaltbar«

Die UN-Sonderberichterstatterin hat erneut mit israelfeindlichen Aussagen für Empörung gesorgt. Der Bundesaußenminister spricht ihr nun die Eignung für ihr Amt ab

 12.02.2026