Breitscheidplatz

Gedenkveranstaltung für Opfer

Kerzen am Ort des Anschlags auf dem Breitscheidplatz in Berlin Foto: dpa

Drei Jahre nach dem Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz erinnert Berlin am Donnerstag mit einer Gedenkveranstaltung an die Opfer. Am Mahnmal neben der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche soll es zunächst ein stilles Gedenken geben.

Kranzniederlegung Ab 19.30 Uhr finden eine Andacht und danach eine Kranzniederlegung mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) statt, wie die Senatskanzlei am Freitag mitteilte. Gedächtniskirchen-Pfarrer Martin Germer werde zuvor die Namen aller Opfer verlesen.

Nach einer Ansprache durch eine Angehörige der israelischen Getöteten sollen um 20.02 Uhr in Erinnerung an die Opfer die Glocken der Gedächtniskirche zwölf Mal schlagen.

Bei dem islamistisch motivierten Terroranschlag war am 19. Dezember 2016 ein Lastwagen in die Besuchermenge des Weihnachtsmarktes auf dem Breitscheidplatz gerast. Zwölf Menschen starben, 55 Menschen wurden teilweise schwer verletzt.

Gesellschaft Müller betonte am Freitag vorab, dass sich der Anschlag tief ins Gedächtnis der Stadt eingebrannt habe. »Nicht zuzulassen, dass solche Untaten einen Keil in unsere Gesellschaft treiben, dass Unsicherheit und Angst unser Leben bestimmen und wir unsere Freiheit aufgeben – auch das ist eine Botschaft des 19. Dezembers 2016«, sagte Müller.

Zu der Gedenkveranstaltung werden auch der Präsident des Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland (SPD), Vertreter des Bundes, Bundes- und Landesbeauftragte für die Anliegen von Opfern und Hinterbliebenen von terroristischen Straftaten im Inland sowie Vertreter von Botschaften, der Kirche, des Bezirks und des Weihnachtsmarktes am Breitscheidplatz erwartet. epd

Eckernförde

Deutschland erhält autonomes Spionage-U-Boot aus Israel

Der unbemannte »BlueWhale« wird von Israel Aerospace Industries (IAI) gemeinsam mit dem deutschen Schiffbaukonzern Thyssenkrupp hergestellt

 25.02.2026

Washington D.C.

Fehlende Epstein-Akten zu Trump? Demokraten wollen Antworten

Das US-Justizministerium betont: »Wir haben nichts gelöscht.« Doch laut Demokraten fehlen in den veröffentlichten Akten Dokumente, die Verstrickungen Trumps zeigen sollen

 25.02.2026

Gedenkstätten

Panse: Israelkritik in Buchenwald ist »geschichtsvergessen«

Thüringens Antisemitismusbeauftragter Michael Panse kritisiert geplante israelfeindliche Aktionen beim Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald scharf. Mit einer öffentlichen Diskussion will er auf Aufklärung setzen

 25.02.2026

Wiesbaden

Deutschlandweiter Schlag gegen Hass und Hetze im Netz

Hitlergruß, Hakenkreuze, Hetze: Polizisten gehen in allen 16 Bundesländern gegen mutmaßliche politische Kriminalität im Netz vor. Rund 140 Ermittlungsverfahren laufen. Was steht besonders im Fokus?

 25.02.2026

Epstein-Akten

Bill Gates räumt Affären mit russischen Frauen ein

Zugleich äußert der 70-jährige Philanthrop über seine Kontakte zu Jeffrey Epstein und spricht von einem schweren Fehler

 25.02.2026

Kiel

Daniel Günther will härtere Strafen bei antisemitischen Taten

»Wir bringen einen Beschlussvorschlag ein, mit dem die Länder Antisemitismus und Antiisraelismus in jeglicher Hinsicht klar verurteilen«, so der schleswig-holsteinische Ministerpräsident

 25.02.2026

Botschafter in Tel Aviv

Auch Lambsdorff will in Israel Hebräisch lernen

Im Sommer soll der Diplomat Steffen Seibert als Deutschlands Botschafter in Tel Aviv ablösen. Jetzt verrät Alexander Graf Lambsdorff, warum er sich auf die neue Aufgabe freut

 25.02.2026

Meinung

Was Layout verraten kann

Holger Friedrich hat die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung auf den Markt gebracht. Bei der Gestaltung drängen sich merkwürdige Bilder auf. Welche Zielgruppe will er wohl erreichen?

von Marco Limberg  25.02.2026

Nahost

USA verlegen auch F-22-Kampfjets nach Israel

Vor den nächsten Verhandlungen über einen Atomdeal mit dem Iran verstärken die USA ihre militärische Präsenz in der Region

 25.02.2026