Buenos Aires

Gedenken an Anschlag auf israelische Botschaft

Patricia Bullrich (3.v.r), Ministerin für Innere Sicherheit in Argentinien, und weitere Mitglieder der Regierung gedenken der Opfer des Anschlags auf die israelische Botschaft in Buenos Aires vor 33 Jahren. Foto: picture alliance/dpa

Zahlreiche Menschen haben der Opfer des Anschlags auf die israelische Botschaft in Buenos Aires vor 33 Jahren gedacht. Am 17. März 1993 hatte ein Selbstmordattentäter ein mit Sprengstoff beladenes Auto in die Botschaft im Zentrum der argentinischen Hauptstadt gesteuert und zur Explosion gebracht. Bei dem Anschlag kamen 29 Menschen ums Leben, über 200 weitere wurden verletzt.

Die jüdische Gemeinde in Buenos Aires ist eine der größten außerhalb von Israel. Zwei Jahre nach dem Angriff auf die israelische Botschaft wurden bei einem Anschlag auf das jüdische Gemeindezentrum Amia 85 Menschen ermordet.

Lesen Sie auch

Die argentinische Justiz macht die libanesische Terrororganisation Hisbollah für beide Anschläge verantwortlich.

Argentiniens Präsident Javier Milei wird am kommenden Samstag zu einem Staatsbesuch in Israel erwartet. Der ultraliberale Staatschef gilt als treuer Verbündeter Israels und äußert immer wieder großes Interesse am jüdischen Glauben. dpa/ja

Meinung

Kein Geld mehr für die UNRWA

Die CDU hat auf ihrem Bundesparteitag einen Stopp deutscher Zahlungen an das Flüchtlingshilfswerk für die Palästinenser gefordert. Warum der Beschluss richtig ist

von Michael Thaidigsmann  27.02.2026

Meinung

Olympia: Mehr als ein Regelbruch

Das israelische Bobteam wurde disqualifiziert – doch dahinter steht eine Geschichte von Loyalität, Koexistenz und Mut

von Sabine Brandes  27.02.2026

Essay

Ich habe Xavier Naidoos öffentlicher Abbitte geglaubt ...

Da steht er also wieder vor dem Kanzleramt. Nicht als Sänger, nicht als geläuterter Rückkehrer, nicht als jemand, der seine eigenen Irrwege wirklich aufgearbeitet hätte, sondern als Lautsprecher für den nächsten verschwörungsideologischen Ausnahmezustand

von Serdar Somuncu  27.02.2026

Analyse

Hamas-naher Verein organisiert pro-palästinensische Demos

Anadolu Gençlik Derneği gibt sich in Deutschland betont moderat, doch die Mutterorganisation in der Türkei zeigt ihre Terrorverbindungen offen

 27.02.2026

Washington D.C.

Ex-Präsident Clinton sagt vor US-Kongress zu Epstein aus

Erst Ex-Außenministerin Hillary Clinton, nun ihr Mann, Bill Clinton: Erstmals seit mehr als 40 Jahren sagt heute ein Ex-Präsident vor dem US-Kongress aus

 27.02.2026

Ehrung

Bundesverdienstkreuz für Holocaust-Überlebende Renate Aris

Sachsens Ministerpräsident Kretschmer überreicht am Dienstag mehrere Bundesverdienstkreuze. Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ist die höchste deutsche Anerkennung für Menschen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen

 27.02.2026

Schmähplastik

Straßburg bestätigt deutsche Urteile: Wittenberger »Judensau« bleibt

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte erklärt die Eingabe eines jüdischen Rentners für unzulässig. Die Entscheidung ist endgültig

 27.02.2026

Montréal

Bericht über IDF-Soldaten als Gastredner an jüdischen Schulen löst Angst aus

Kritiker argumentieren, öffentlich geförderte Schulen dürften während eines Krieges keine Plattform für militärnahe Beiträge bieten. Eltern sorgen sich eher darum, dass die Schulen ihrer Kinder bloßgestellt worden seien

 27.02.2026

Washington D.C.

US-Militär legt Trump Optionen für Vorgehen gegen Iran vor

Der Oberbefehlshaber des United States Central Command, Admiral Brad Cooper, soll Trump verschiedene Einsatzvarianten erläutert haben

 27.02.2026