Meinung

Fußball ist Freiheit

In Uganda sind während des Finales der Fußball‐WM 64 Menschen getötet worden. Sie kamen nicht etwa während einer Auseinandersetzung im Stadion ums Leben, sondern, weil sie sich das Spiel im Fernsehen ansahen. In einem Restaurant und einem Rugbyclub waren Hunderte Männer, Frauen und Kinder zusammengekommen, um wahlweise Spanien oder den Niederlanden die Daumen zu drücken. Doch zwei Sprengsätze explodierten. Alles deutet darauf hin, dass der Anschlag auf das Konto der militanten Schabaab‐Bewegung aus Somalia geht. Mit der Macht ihrer Maschinenpistolen haben diese Islamisten im größeren Teil des ostafrikanischen Staates, den sie bereits kontrollieren, Fußball, Musik und Filme verboten. Jetzt bedrohen sie auch benachbarte Länder. Alles, was Menschen tun, wenn sie frei über ihr Leben entscheiden, bestrafen die »heiligen Krieger« mit dem Tode. Die WM hat gezeigt, dass Fußball eine Weltsprache ist, in der man sich global friedlich verständigen kann. Weil Fußball so etwas schafft, hassen ihn Islamisten. Mit tödlichen Folgen.

Meinung

Nächstes Jahr in Teheran

Arye Sharuz Shalicar hofft, Purim irgendwann im Iran feiern zu können

von Arye Sharuz Shalicar  20.03.2019

Europäische Union

»Eine sehr gefährliche Entwicklung«

Zentralratspräsident Schuster warnt vor dem Erstarken von Populisten – und übt scharfe Kritik an der AfD

 20.03.2019

Deidre Berger

Koscherstempel für Terroristen?

Die EU muss die Hisbollah endlich in ihrer Gesamtheit auf die Terrorliste setzen. Ein Kommentar

von Deidre Berger  19.03.2019