Meinung

Fußball ist Freiheit

In Uganda sind während des Finales der Fußball-WM 64 Menschen getötet worden. Sie kamen nicht etwa während einer Auseinandersetzung im Stadion ums Leben, sondern, weil sie sich das Spiel im Fernsehen ansahen. In einem Restaurant und einem Rugbyclub waren Hunderte Männer, Frauen und Kinder zusammengekommen, um wahlweise Spanien oder den Niederlanden die Daumen zu drücken. Doch zwei Sprengsätze explodierten. Alles deutet darauf hin, dass der Anschlag auf das Konto der militanten Schabaab-Bewegung aus Somalia geht. Mit der Macht ihrer Maschinenpistolen haben diese Islamisten im größeren Teil des ostafrikanischen Staates, den sie bereits kontrollieren, Fußball, Musik und Filme verboten. Jetzt bedrohen sie auch benachbarte Länder. Alles, was Menschen tun, wenn sie frei über ihr Leben entscheiden, bestrafen die »heiligen Krieger« mit dem Tode. Die WM hat gezeigt, dass Fußball eine Weltsprache ist, in der man sich global friedlich verständigen kann. Weil Fußball so etwas schafft, hassen ihn Islamisten. Mit tödlichen Folgen.

Meinung

Göttingen: Applaus für Populisten

Hinter vermeintlicher Israelkritik steckt oftmals Schuldabwehr – das ist 75 Jahre nach Auschwitz besonders befremdlich

von Meron Mendel  24.01.2020

Nachrichten

Zweifel, Preis, Klage

Meldungen aus Politik

 23.01.2020

Überlebende

Alt, krank, einsam

Weltweit benötigen 400.000 Menschen Unterstützung, vor allem in Israel, Südosteuropa und den Ländern der ehemaligen Sowjetunion

von Michael Thaidigsmann  23.01.2020

Rechtsextremismus

Neonazi-Gruppe »Combat 18« verboten

Bei Hausdurchsuchungen in sechs Bundesländern beschlagnahmte die Polizei NS-Devotionalien und Laptops

 23.01.2020

Einspruch

Ich bin pessimistisch

Renate Lasker-Harpprecht fragt sich, was die Welt eigentlich aus Auschwitz gelernt hat

von Renate Lasker-Harpprecht  23.01.2020

Essen

Symbolhafte Reise

Die Luftwaffe flog den Schoa-Überlebenden Naftali Fürst zur Ausstellungseröffnung nach Deutschland

von Katrin Richter  22.01.2020

Schoa

»Wir werden nie vergessen«

Oberrabbiner Israel Meir Lau über Jerusalem, Yad Vashem und das World Holocaust Forum

von Detlef David Kauschke  22.01.2020

Oswiecim/Jerusalem

»Pathethisch und unreif«

Der Direktor der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau, Piotr Cywinski, übt scharfe Kritik am World Holocaust Forum

 22.01.2020

Rückblick

Der Weg zum Schoa-Gedenktag

Der 27. Januar ist ein Tag des Innehaltens und Nachdenkens über die Vergangenheit

 21.01.2020