Berlin

Feuer in Jüdischem Krankenhaus - Hinweise auf politische Tat

Das Jüdische Krankenhaus Berlin Foto: picture alliance/dpa

Der Polizei liegen nach einem Feuer im Jüdischen Krankenhaus in Berlin Hinweise auf ein mögliches politisches Motiv vor. Laut Angaben der Ermittler wurde ein 71-jähriger Patient festgenommen.

Der Verdächtige soll am Dienstagabend in einem Zimmer der Klinik im Stadtteil Gesundbrunnen einen Gegenstand angezündet und damit den Brand verursacht haben, bei dem mehrere Menschen verletzt wurden. Die Ermittlungen zum Motiv seien aber nicht abgeschlossen, sagte ein Sprecher des Lagenzentrums.

Zuvor hatte die Polizei mitgeteilt, dass kurz vor Mitternacht eine Matratze in einem Zimmer der Klinik in Brand geraten sei. Dadurch kam es zu einer starken Qualmentwicklung.

Lesen Sie auch

Zunächst hatte die Polizei von drei Einsatzkräften und fünf Mitarbeitern des Krankenhauses gesprochen, die durch Rauchgas verletzt worden seien. Am frühen Morgen war dann in einer Mitteilung weniger spezifisch von mehreren Verletzten die Rede, darunter zwei Einsatzkräfte. Auch der Tatverdächtige wurde demnach durch das Feuer verletzt.

Der Brand konnte gelöscht werden, ohne dass das Krankenhaus evakuiert werden musste. Weitere Details zu dem Vorfall waren zunächst nicht bekannt. dpa

Brandenburg

Cyberangriff auf Gedenkstätten

Immer wieder schädigen Ransomware-Attacken Behörden, Krankenhäuser und andere Einrichtungen. In Brandenburg ist nun die Gedenkstätten-Stiftung betroffen

 11.08.2026

Medien

Geglaubt und geteilt

»Antisemitismus«, definierte Adorno, sei »das Gerücht über Juden«. Was ist dann dessen Verbreitung? Die ARD muss sich einer längst fälligen Debatte stellen

von Esther Schapira  11.08.2026

Gerichtsurteil

Behörde darf Verbeamtung wegen Nähe zu Muslimbruderschaft ablehnen

Die Klägerin arbeitet als Sachbearbeiterin bei der Karlsruher Ausländerbehörde. Das Gericht hat Zweifel an ihrer Verfassungstreue

 11.08.2026

Social Media

Shirin David, Bill Kaulitz und die Wassermelonen-Jünger

Bei der Rapperin reicht ein »Free Palestine« für die Verbündeten, bei dem Sänger ein »Tel Aviv! Love!« für die Gegner. Ein Kommentar

von Pola Sarah Nathusius  11.08.2026

Österreich

Zwei Israelinnen in Wien vermisst

Die israelische Botschaft vor Ort bittet die Öffentlichkeit um Hilfe

 11.08.2026 Aktualisiert

Nordhessen

Vier Meter großes Hakenkreuz in Asphalt gebrannt

Die Polizei sucht nun nach den Täter, der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen

 11.08.2026

Nordrhein-Westfalen

Medienminister übt scharfe Kritik an Georg Restle und dem WDR

Nathaniel Liminiski (CDU): »Israel und das Judentum sind kein Freiwild für jeden Vorwurf, auch nicht für Journalisten«

 11.08.2026 Aktualisiert

Berlin

Neukölln verschärft Regeln: CDU-Politiker will bei Antisemitismus Gelder streichen

Sozialstadtrat Hannes Rehfeldt will Förderbescheide mit strengeren Vorgaben versehen und bei Verstößen die Finanzierung von Projekten stoppen

 11.08.2026

Washington D.C.

Trump soll Bedrohung durch Iran mit Geheimflug aus der Türkei entgangen sein

Wie schafften es die Bewacher des Präsidenten, ihn unerkannt in eine kleinere Maschine zu bringen und nach London zu fliegen?

 11.08.2026