Eckernförde

Deutschland erhält autonomes Spionage-U-Boot aus Israel

Ein »BlueWhale«-U-Boot wird im Sommer 2025 in Ashdod präsentiert. Foto: picture alliance / REUTERS

Die deutsche Marine hat ein neuartiges, unbemanntes Unterwasserfahrzeug aus Israel übernommen. Das System mit dem Namen »BlueWhale« wurde vom staatlichen Rüstungskonzern Israel Aerospace Industries (IAI) gemeinsam mit dem deutschen Schiffbaukonzern Thyssenkrupp entwickelt und am Marinestützpunkt Eckernförde übergeben.

Nach Angaben von IAI handelt es sich um einen wichtigen Schritt für den Einsatz autonomer Unterwassersysteme. Das Gerät soll die deutsche Marine insbesondere bei verdeckten Operationen und in der U-Boot-Abwehr unterstützen. Entwickelt wurde die Plattform bereits vor einigen Jahren und seither unter realen Bedingungen erprobt, unter anderem in der Ostsee, die als anspruchsvolles Einsatzgebiet gilt.

Lesen Sie auch

Das autonome Fahrzeug ist mit mehreren Sensoren ausgestattet, darunter Radar- und elektrooptische Systeme zur Erfassung von See- und Küstenzielen. Zusätzlich verfügt es über leistungsfähige Sonar-Technik, mit der andere U-Boote aufgespürt, Minen identifiziert und maritime Aufklärungsdaten gesammelt werden können. Ein spezielles Schleppsonar stammt von der Thyssenkrupp-Tochter Atlas Elektronik.

Unbemannte Unterwasserfahrzeuge gelten weltweit als Schlüsseltechnologie für moderne Marinen. Sie werden zunehmend eingesetzt, um kritische Infrastruktur wie Unterseekabel und Pipelines zu überwachen und maritime Sicherheitsaufgaben zu übernehmen. Mit der Einführung von »BlueWhale« erweitert die Bundeswehr ihre Fähigkeiten in diesem Bereich deutlich. im

Washington D.C.

Fehlende Epstein-Akten zu Trump? Demokraten wollen Antworten

Das US-Justizministerium betont: »Wir haben nichts gelöscht.« Doch laut Demokraten fehlen in den veröffentlichten Akten Dokumente, die Verstrickungen Trumps zeigen sollen

 25.02.2026

Gedenkstätten

Panse: Israelkritik in Buchenwald ist »geschichtsvergessen«

Thüringens Antisemitismusbeauftragter Michael Panse kritisiert geplante israelfeindliche Aktionen beim Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald scharf. Mit einer öffentlichen Diskussion will er auf Aufklärung setzen

 25.02.2026

Wiesbaden

Deutschlandweiter Schlag gegen Hass und Hetze im Netz

Hitlergruß, Hakenkreuze, Hetze: Polizisten gehen in allen 16 Bundesländern gegen mutmaßliche politische Kriminalität im Netz vor. Rund 140 Ermittlungsverfahren laufen. Was steht besonders im Fokus?

 25.02.2026

Epstein-Akten

Bill Gates räumt Affären mit russischen Frauen ein

Zugleich äußert der 70-jährige Philanthrop über seine Kontakte zu Jeffrey Epstein und spricht von einem schweren Fehler

 25.02.2026

Kiel

Daniel Günther will härtere Strafen bei antisemitischen Taten

»Wir bringen einen Beschlussvorschlag ein, mit dem die Länder Antisemitismus und Antiisraelismus in jeglicher Hinsicht klar verurteilen«, so der schleswig-holsteinische Ministerpräsident

 25.02.2026

Botschafter in Tel Aviv

Auch Lambsdorff will in Israel Hebräisch lernen

Im Sommer soll der Diplomat Steffen Seibert als Deutschlands Botschafter in Tel Aviv ablösen. Jetzt verrät Alexander Graf Lambsdorff, warum er sich auf die neue Aufgabe freut

 25.02.2026

Meinung

Was Layout verraten kann

Holger Friedrich hat die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung auf den Markt gebracht. Bei der Gestaltung drängen sich merkwürdige Bilder auf. Welche Zielgruppe will er wohl erreichen?

von Marco Limberg  25.02.2026

Nahost

USA verlegen auch F-22-Kampfjets nach Israel

Vor den nächsten Verhandlungen über einen Atomdeal mit dem Iran verstärken die USA ihre militärische Präsenz in der Region

 25.02.2026

Washington D.C.

Trump will niemals zulassen, dass Iran eine Atombombe besitzt

Der US-Präsident schickt in seiner Rede zur Lage der Nation eine klare Warnung an das Mullah-Regime. Die Verhandlungen am Donnerstag gelten als letzter Versuch, einen Krieg zu verhindern

 25.02.2026