Geschichte

Deutsches Historisches Museum zeigt Ausstellung über Karl Marx und den Kapitalismus

Kritiker der bürgerlichen Gesellschaft und der Religion: Sozialtheoretiker und Ökonom Karl Marx (1818–1883) Foto: ullstein bild - Roger-Viol

Geschichte

Deutsches Historisches Museum zeigt Ausstellung über Karl Marx und den Kapitalismus

Gezeigt werden unter anderem Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und Plakate

 08.02.2022 13:29 Uhr

Unter dem Titel »Karl Marx und der Kapitalismus« beginnt am Donnerstag in Berlin eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum (DHM). Darin geht es um das Denken und Wirken von Marx (1818-83) sowie die Krisen und Konflikte seiner Zeit, wie das DHM in Berlin ankündigte.

Die Fragen, die der Philosoph und Religionskritiker mit seiner Wirtschafts- und Gesellschaftskritik im 19. Jahrhundert stellte, »seien im gegenwärtigen Umbruch von der industriellen zur postindustriellen Gesellschaft aktueller denn je«, erklärte das Museum.

Neben Gemälden, Zeichnungen, Dokumenten, Fotografien und Plakaten werden Audio-Collagen, Grafiken und Animationen gezeigt, um die Analysen von Marx in Bezug zu seiner Epoche zu setzen. Original-Objekte wie eine Dampfmaschine und eine Acht-Stunden-Uhr sowie eine olfaktorische künstlerische Installation »veranschaulichen auf rund 500 Quadratmetern die Wucht und Ambivalenz des technischen und sozialen Wandels im 19. Jahrhundert«.

Gezeigt werden auch handschriftliche Anmerkungen von Marx in seinem persönlichen Exemplar von »Das Kapital« (1867) und in dem mit seinem Wegbegleiter Friedrich Engels (1820-1895) verfassten »Manifest der Kommunistischen Partei« von 1848. kna

Lesen Sie dazu einen ausführlichen Bericht in unserer nächsten Printausgabe.

Die Schau »Karl Marx und der Kapitalismus« ist vom 10. Februar bis zum 21. August 2022 geplant. Sie ist geöffnet freitags bis mittwochs von 10 bis 18 Uhr sowie donnerstags von 10 bis 20 Uhr.

Berlin

Antisemitische Schmierereien auf Skulpturen im Berliner Tiergarten

Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

 04.11.2026

Brasilien

Kein Freund Israels

Nach dem überraschenden Wahlsieg des linken Präsidenten Lula gibt sich die jüdische Gemeinde des Landes dennoch zuversichtlich

von Andreas Knobloch  04.11.2026

Berlin

Rot-grün-rote Koalitionsverhandlungen bis Januar

Linke, Grüne und SPD wollen erst im nächsten Jahr einen Koalitionsvertrag vorlegen. Und dann folgt noch ein Zwischenschritt

 04.11.2026

Koalitionsverhandlungen

Klingbeil fordert Linke auf, antisemitische Politiker rauszuwerfen

Bisher hat sich der SPD-Chef zurückgehalten, was die Berliner Koalitionsverhandlungen angeht. Jetzt macht er klar, was er von der Linken erwartet

 04.11.2026

USA

»Viele jüdische Wähler haben mit zugehaltener Nase abgestimmt«

Der jüdische Rechtsanwalt und Historiker Michael Traison über den Erdrutschsieg der Demokraten bei den Midterms und die möglichen Folgen für Amerikas Beziehungen zu Israel

von Michael Thaidigsmann  04.11.2026

Midterm-Wahlen

Iran erfreut über Trumps Wahlniederlage

Nach der Wahlniederlage der Republikaner in den USA meldet sich die iranische Spitze. Auch vom obersten Führer Modschtaba Chamenei werden Worte veröffentlicht

 04.11.2026

Meinung

Her mit den Inhalten!

Ayala Goldmann freut sich über die Eröffnung der Jüdischen Akademie in Frankfurt und ist gespannt auf das Programm

von Ayala Goldmann  04.11.2026

Sachsen-Anhalt

Linke überlegt, Gegenkandidatin gegen Ulrich Siegmund aufstellen

Der AfD-Politiker Ulrich Siegmund will im Dezember Ministerpräsident werden, doch ihm fehlen drei Stimmen für eine Mehrheit. Die Linke prüft, ob sie eine eigene Kandidatin ins Rennen schickt.

 04.11.2026

Jair Golan, Vorsitzender der Demokraten in Israel, im Porträt

Midterm-Wahlen

Israels Opposition hofft auf Neustart der Beziehungen zu Amerika

Israels oppositionelle Demokraten freuen sich über den Wahlsieg ihrer US-Parteifreunde und hoffen auf eine künftige Verbesserung der zuletzt angespannten Beziehungen zwischen beiden Ländern

 04.11.2026